Die Anlage soll dann für den Bedarf der Eisarena entsprechend dimensioniert sein. Die jetzige reiche nicht aus und verursache daher Zusatzkosten. Finanzreferatsleiter Rico Jung sprach von 13 000 Euro Mehrkosten pro Jahr, weil extra Heizkörper aufgestellt werden mussten. Einen Teil der Kosten für die neuen Heizungsaggregate müsse aber die Stadt tragen, auch wenn das Planungsbüro die Mängel anerkannte. Bau-Referatsleiter Thomas Böse erklärte dazu, Weißwasser hätte auch vor zwei Jahren mehr bezahlen müssen, wenn von vornherein eine entsprechend größere Heizungsanlage installiert worden wäre. Der Stadtrat hat maximal 65 000 Euro für den städtischen Anteil festgeschrieben. Die Stadt hofft indes auf einen Nachschlag von Fördermitteln für die Eisarena. Gespräche dazu liefen, so Böse. Ein Antrag werde bei der Sächsischen Aufbaubank gestellt. Wenn überhaupt, würde eine Nach-Förderung nur noch 2015 möglich sein. Deshalb sei es dringend erforderlich, dass der Rat zustimme, so vorzugehen. Der folgte der Bitte mehrheitlich.