„Das kriminaltechnische Institut Dresden ermittelt noch immer“ , bestätigte Pressesprecher Uwe Horbaschk von der Polizeidirektion Oberlausitz-Niederschlesien gestern auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Gutachten zur Spurenanalyse und -auswertung seien in Auftrag gegeben worden. „Wenn die Ergebnisse vorliegen, hoffen wir, Hinweise und Anhaltspunkte auf mögliche Täter zu erhalten“ , so Horbaschk. Der betonte, dass damals seitens der Bevölkerung keine entscheidenden Hinweise gegeben wurden, die zur Ermittlung der Brandstifter geführt hätten.
Unbekannte Täter hatten in der Nacht zum 7. Mai mit Pflastersteinen, die sie sich vermutlich auf der angrenzenden Baustelle besorgt hatten, bei drei Pkw die Scheiben eingeschlagen und zwei Autos davon in Brand gesetzt. Fünf weitere Fahrzeuge waren durch den Brand beschädigt worden. Der so entstandene Sachschaden wurde mit rund 35 000 Euro von der Polizei beziffert. Die Feuerwehr Weißwasser verhinderte damals durch ihr schnelles Eingreifen einen größeren Schaden.