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| 14:47 Uhr

Pilgern für Klimagerechtigkeit
Klima-Pilger in Rohne zu Gast

Rohne. Wie fühlt es sich an, wenn ein Mensch bereits zum zweiten Mal von einer Umsiedlung bedroht ist? Warum ist die Spree in Spremberg noch heute tiefbraun – und bleibt es noch für Jahrzehnte? Welche Gefahren bestehen für Ortschaften an der Grubenkante? Diesen Fragen „laufen" die Klimapilger des 3. Ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit in der Lausitz nach.

Vom 5. bis 9. November bewegt sich der dritte Ökumenische Pilgerweg für Klimagerechtigkeit auf der Route Hoyerswerda-Schleife-Spremberg-Cottbus-Jänschwalde durch die östliche Lausitz. Dies sind aber nur Etappen eines größeren Weges. Insgesamt führt der Weg von Bonn nach Katowice. In der polnischen Metropole findet im Dezember die 24. Weltklimakonferenz statt. Das heißt für die Langzeitpilger, dass sie drei Monate und 1700 Kilometer unterwegs sind.

Die Pilgergruppe möchten die deutsche Regierung ermuntern, alle Anstrengungen zu unternehmen, damit ein verbindliches Regelwerk zur Umsetzung des Pariser Vertrags zum Klimaschutz vereinbart wird. Menschen verschiedener Konfessionen verbinden somit ihre Freude am Pilgern mit dem Einsatz für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz.

Am frühen Abend des 5. November erreichen die Pilger nach 30 Kilometer aus Hoyerswerda kommend den Njepila-Hof in Rohne, teilt die Kirchengemeinde Schleife mit. Um 18 Uhr gibt es auf dem Hof einen sorbischen Kulturabend als Veranstaltung für Gäste und Einheimische. Der neue Pilgertag beginnt am 6. November, 9 Uhr, mit einer Morgenandacht in der Schleifer Kirche. Wer Lust hat, kann sich dann für einige Kilometer den Pilgern auf ihren Weg nach Spremberg anschließen. Die Teilnahme ist kostenlos. Verpflegung für den Tag sollte aber jeder selbst mitbringen.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.klimapilgern.de und telefonisch unter 035773 998244.

(pm/rw)