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| 02:53 Uhr

Personalgespräche in Schleife als gescheitert erklärt

Schleife. Die Gemeinde Schleife muss den Gürtel enger schnallen. Dazu sollten auch die Angestellten der Verwaltung ihren freiwilligen Anteil leisten. Regina Weiß

Es geht um eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit um zwei Stunden. Doch die Personalgespräche hat der stellvertretende Bürgermeister Manfred Hermasch am Dienstag in der Ratssitzung als gescheitert erklärt. Er führt für den nach einer Operation verhinderten Amtschef Reinhard Bork derzeit die Geschäfte. Er werde bei Anwesenheit des Chefs zu dem Thema Klartext im Gemeinderat sprechen. Am Dienstag deutete er an, dass er sich bei den Gesprächen im "falschen Film gefühlt habe". Wenn es ums Einsparen gegangen sei, dann "wollte man nur an der Gürtelschnalle des anderen herumfummeln". Zudem habe man ihm zu verstehen gegeben, mit ihm keine weiteren Gespräche führen zu wollen. Hermasch erklärte, er wolle nicht pauschal über die Mitarbeiter sprechen. Die Mehrheit sei bereit gewesen, Stunden einzusparen. "Einige leider nicht."

2,1 bis 2,5 Mitarbeiter pro 1000 Einwohner haben die Kommunen im Kreisdurchschnitt. Bei Schleife sind es auch durch den Bergbau bedingte Sonderaufgaben 3,86 Mitarbeiter auf 1000 Einwohner. Schleife muss wegen der Gewerbesteuerrückzahlung und -halbierung konsolidieren.