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Park-Förderverein braucht 2014 viele Spender

Michael Kretschmer.
Michael Kretschmer. FOTO: Ole Spata
Bad Muskau. CDU-Bundestagsabgeordneter Michael Kretschmer bleibt Vorsitzender des Fördervereins Fürst-Pückler-Park. Einstimmig haben ihm die Mitglieder in ihrer Jahreshauptversammlung das Vertrauen ausgesprochen. Regina Weiß

Als erster Stellvertreter fungiert Bad Muskaus Bürgermeister Andreas Bänder (CDU), als zweiter Stellvertreter der Bad Muskauer Volkmar Pirl.

"Wir wollen den Badepark aus dem Dornröschenschlaf wecken. Er hat so ein unglaublich großes Potenzial, dass es Zeit wird, dort zu beginnen", so Michael Kretschmer. Mit der Unterstützung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung (Fördersumme) und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien (aus einem mach drei Euro) ist der Grundstock für die Revitalisierung des Kuppelbaus im Badepark sowie Muskauer Eisenvitriolquelle gelegt. Um möglichst viele Euros zu vermehren, bedarf es großer Anstrengungen des Fördervereins. Denn die Sanierung des Kuppelbaus wird mehr als 25 000 Euro kosten. Ein Planungsbüro erarbeitet die detailierte Planung.

Deshalb will der Förderverein 2014 besonders aktiv werden. Zum einen am deutschen Welterbetag am 1. Juni. Diesen richtet der Muskauer Park in diesem Jahr zentral für Deutschland aus. Dafür haben sich ein Schirmherr und eine Schirmherrin gefunden. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Marschallin der Wojewodschaft Lebuser Land, Elzbieta Polak werden diese Aufgabe übernehmen. Die zweite Möglichkeit zum Spendensammeln besteht am 21. Juni. Dann gibt es das Open-Air-Picknick im Zusammenhang mit einem Musikfest. Dabei hofft Kretschmer darauf, dass die Partner-Vereine, die in der Vergangenheit sehr aktiv waren, auch weiterhin mithelfen.

Erfolgreich entwickeln sich auch die Schlossgespräche, die der Förderverein angeschoben hat. Zwei Termine sind in diesem Jahr noch vorgesehen. Auch dort soll wieder aktiv um Spenden geworben werden.

Mit den Geldern wurde in diesem Jahr am Portal des Alten Schlosses die große Eingangstür überarbeitet, nachdem 2013 schon das Wappen saniert werden konnte. Bevor weitere Steinelemente allerdings bearbeitet werden, muss das Gebäude insgesamt betrachtet werden. "Es zeigt sich Feuchtigkeit", weiß Cord Panning, Geschäftsführer der Pückler-Stiftung.