Gegen 20 Uhr sind die Feuerwehren am Donnerstagabend in Weißwasser zur Glasfabrik Stölzle Lausitz geeilt. Dort war eine Schmelzwanne gebrochen, wie die Leitstelle Ostsachsen am Freitagmorgen bestätigt. Flüssiges Glas floss aus der Wanne und breitete sich aus.

Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Zehn Fahrzeuge waren im Einsatz. Die Masse floss den Angaben zufolge bis in die Kellerräume. Die Einsatzkräfte waren bis in die Morgenstunden vor Ort, um die rund 1500 Grad heiße Masse zu kühlen. Erst gegen 6 Uhr konnten die letzten Feuerwehrleute am Freitagmorgen abziehen.

Zur Schadenshöhe und zu weiteren Details lagen zunächst keine Angaben vor.

Im April hatte es im Glaswerk einen ähnlichen Einsatz gegeben. Damals hatte es eine „Schwachstelle an der Schmelzwanne“ gegeben, wie Unternehmenssprecher Thomas Schulz gegenüber der RUNDSCHAU erklärt hatte.