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| 11:08 Uhr

Update: Polizeieinsatz in Ostsachsen
Ostritz: Weitere Straftaten im rechten Spektrum angezeigt

Die Polizei kontrolliert in Ostritz Personen und Fahrzeuge. Bisher sínd neun Straftaten festgestellt worden, die ausnahmslos dem rechten Spektrum zugeordnet werden.
Die Polizei kontrolliert in Ostritz Personen und Fahrzeuge. Bisher sínd neun Straftaten festgestellt worden, die ausnahmslos dem rechten Spektrum zugeordnet werden. FOTO: dpa / Daniel Schäfer
Ostritz. Die Polizei zieht in Ostritz am Rande des Schwert-und-Schild-Festivals Messer und Kleidung mit verfassungsfeindlichen Symbolen ein. Polizeisprecher Thomas Knaup spricht bisher insgesamt von einem „störungsfreien“ Wochenende in der sächsischen Kleinstadt.

In und um Ostritz hat die Polizei am Wochenende gezielt Personen und Fahrzeuge kontrolliert. In der Kleinstadt zwischen Görlitz und Zittau fand ein Festival statt, das Rechte veranstalteten. Ein Bürgerfest gegen Nazis und eine Demonstration, der sich nach Polizeiangaben etwa 100 Menschen angeschlossen haben, stellte sich dem entgegen.

Mehr als 700 Personen haben die Ordnungshüter laut Polizeisprecher Thomas Knaup am Anreisetag kontrolliert. 16 Straftaten seien festgestellt worden, die „allesamt dem rechten Spektrum zuzuordnen sind“.

Drei Männer im Alter von 21, 24 und 31 Jahren haben demnach verbotene Messer bei sich gehabt. „Gegen das Trio wird wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt“, erklärt Knaup weiter. Zudem sei gegen vier Männer im Alter von 21 bis 37 Jahren ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet worden. „Die Männer befanden sich auf dem Weg zur Versammlung und hatten unter anderem Sturmhauben, Tierabwehrspray und Messer bei sich“,  sagt der Polizeisprecher.

Bei einer Kontrolle auf dem Gelände des Schild- und Schwert-Festivals stellten Polizeibeamte zudem einen Mann (35) fest, der T-Shirts mit verfassungsfeindlichen Symbolen zum Kauf anbot. Auf der Ostritzer Bahnhofstraße ist ein 32-Jähriger gestoppt worden, der einen Gürtel mit einem Hakenkreuz trug. Die Sachen wurden sichergestellt. Beide Männer werden sich wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Symbole verantworten müssen, so Knaup weiter.

(kw)