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| 16:04 Uhr

Reichwalde
Reichwalder Ortsdurchfahrt wird 2019 zur Baustelle

Die Reichwalder Ortsdurchfahrt ist wegen ihrer Welligkeit gefürchtet. Im Jahr 2019 soll sie saniert werden.
Die Reichwalder Ortsdurchfahrt ist wegen ihrer Welligkeit gefürchtet. Im Jahr 2019 soll sie saniert werden. FOTO: Torsten Richter-Zippack
Reichwalde. Allerdings hängt das Vorhaben von der Vollendung der Nieskyer Bahnbrücke ab. Von Regina Weiß

(rw) Im fünften Jahr nach dem Planungsbeginn soll die Ortsdurchfahrt in Reichwalde ausgebaut werden. Das hat Andreas Biesold vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) im Gemeinderat Boxberg angekündigt. Allerdings wird 2019 erst gebaut, wenn die Umleitung auf der B 115 wegen des Brückenbaus in Niesky nicht mehr notwendig ist. So könnte es im Spätsommer 2019 losgehen. Dafür müssen allerdings noch Grundstücksprobleme geklärt werden. Grünes Licht werde für Januar oder Februar erwartet. Grundstücksangelegenheiten waren es auch, die eine Umplanung erforderlich machten. In gemeinsamer Absprache mit Ortschaftsrat und Gemeinde habe man sich im Herbst 2017 entschließen müssen, auf einen Gehweg im Ort zu verzichten. Gemeinderat Frank Müller sichert im Namen des Ortschaftsrates Hilfe bei der jetzt noch anstehenden Grundstücksklärung zu, und er hat für die Planer einen wichtigen Hinweis. Im Bereich der Robert-Koch-Straße seien die Abwasserschächte zu 90 Prozent defekt. Deshalb müsse das Ganze unbedingt mit dem Abwasserzweckverband abgesprochen werden. Das sei seines Wissens erfolgt, erklärt Biesold.

Apropos Abwasser. Die Leitungen müssen auch zwecks eines anderen Bauvorhabens auf den Prüfstand. Andreas Biesold redet von der Ortsdurchfahrt Klitten. Das sei nun eine Aufgabe für die Gemeinde. Das Lasuv werde ein Konzept erstellen. „Es wird nicht ganz billig werden“, weiß Biesold. Denn unter der Asphaltdecke liegt eine alte Betonstraße. Die muss beim Neubau raus genommen werden. In den nächsten vier Jahren soll das Vorhaben Realität werden.

So lange kann und will die Gemeinde mit Blick auf den Bahnübergang in Jahmen nicht warten. Nach dem Neubau der Bahnstrecke samt Übergang macht die Anbindung an die S 121 Probleme. Laut Bürgermeister Achim Junker (CDU) bildet sich dort bei Regen eine große Pfütze. Bei Frost könnte daraus ein gefährlicher spiegelglatter See werden. „Die Autos könnten bei Eis auf die Bahngleise rutschen“, befürchtet Junker.