| 13:55 Uhr

Aus dem Verkehr gezogen
Ohne Rad auf der A 4 in Richtung Görlitz unterwegs

Mit einem Spanngurt hatte der Fahrer des Lastwagens die Achse ohne Rad hochgebunden.
Mit einem Spanngurt hatte der Fahrer des Lastwagens die Achse ohne Rad hochgebunden. FOTO: BuPolInsp Ebersbach
Salzenforst. Auf der A 4 beendete die Polizei die Tour eines Lastwagen-Fahrers, weil dessen Auflieger ein Rad ab hatte – er aber weitergefahren war.

Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ebersbach hat am Samstagvormittag auf der Bundesautobahn 4 bei Salzenforst einen verkehrsunsicheren Sattelzug aus dem Verkehr gelotst, teilt die Polizei mit. Der mit rund 14 Tonnen Fahrzeugteilen beladene Auflieger hatte sich während der Fahrt in Richtung Görlitz verdächtig nach rechts geneigt.

Die Ursache dafür stellten die Bundespolizisten bei der anschließenden Kontrolle auf dem Gelände des Rasthofes Oberlausitz fest: Der Auflieger hatte im wahrsten Sinne des Wortes ein Rad ab.

Offenbar erlitt der Trailer zuvor einen Reifenschaden. Um Zeit und Reparaturkosten zu sparen, hatte der 40-jährige Fernfahrer die auf der rechten Seite radlose Achse mit Spanngurten hochgebunden und war einfach weitergefahren.

In dem verkehrsunsicheren Zustand ging es natürlich nicht mehr weiter. Die Streife untersagte dem Fahrer die Weiterfahrt bis der Auflieger repariert wurde. Die Bußgeldstelle der Landesdirektion wird sich mit dem Fall befassen, kündigt die Polizei abschließend an.

(red/fh)