„Über das Förderprogramm Interreg IIIa erhalten wir Geld“ , konnte Lothar Karger den Gemeinderat aufklären.
142 000 Euro sind es, die sich auf drei Jahresscheiben verteilen und die den Denkmälern im Park zugute kommen sollen. So will man sich in einem ersten Schritt der Sanierung von Himmel und Hölle widmen. An der Grotte aus der Zeit von Parkgründer Rötschke nagt der Zahn der Zeit. Von Einsturzgefährdung war sogar schon die Rede. Doch nun kann das Schlimmste verhindert werden. An entsprechenden Plänen wird im Zusammenarbeit mit dem Büro Franz aus Leipzig bereits gearbeitet. In den nächsten zwei Jahren sollen dann Skulpturen sowie die Treppen am Rakotz und am Herrenhaus (Schloss) saniert werden.
Diese Maßnahmen wollte die Gemeinde über das damalige Amt für Ländliche Neuordnung in Kamenz gefördert bekommen. Doch alle Bitten und Gespräche nützten nichts, der Antrag wurde abgelehnt. Dann versuchte man es über die Interreg-Förderschiene - mit mehr Glück.