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Noch mehr Wildvogelgeflügelpest

Görlitz. Wegen weiterer Fälle von Wildvogelgeflügelpest H5N8 sind im Landkreis Görlitz neue Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete eingerichtet worden. So hat sich der Verdacht auf den hochpathogenen Virus H5N8 bei zwei verendeten Reihern in Oderwitz bestätigt. red/br

Zudem wurde auf polnischer Seite in einem Nutzgeflügelbestand südlich von Zgorzelec dieser Geflügelpestvirus nachgewiesen. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Bestand mit 20 Tieren. Auch am Bärwalder See gibt es nun einen Verdachtsfall auf Wildvogelgeflügelpest. Die Tendenz bei Fällen festgestellter Wildvogelgeflügelpest ist in Sachsen noch steigend.

Der Sperrbezirk Görlitz bleibt bestehen. Das Beobachtungsgebiet "Görlitzer Umland" umschließt nun auch den Berzdorfer See. Der Sperrbezirk ,,Talsperre Quitzdorf" bleibt bestehen. Das Beobachtungsgebiet verschmilzt westlich mit dem Beobachtungsgebiet Talsperre Quitzdorf Umland und Olbasee. Wegen sieben toter Schwäne am Olbasee sowie eines toten Silberreihers bei Königswartha hat der Landkreis Bautzen um die Fundorte Restriktionszonen eingerichtet. Davon betroffen ist der Ortsteil Weigersdorf in Hohendubrau. Es wurde der Sperrbezirk "Olbasee im Landkreis Görlitz" eingerichtet.