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| 16:55 Uhr

Heimatgeschichte
Nieskyer beschreiben die historischen Parkanlagen

Die drei Autoren des Buches „Mein Vergnügen“ Marcel Scholze, Thomas Penk und Jens Neumann (v.l.n.r.) vor der „Schordan- Säule“ in der Parkanlage „Alt-Monplaisir“.
Die drei Autoren des Buches „Mein Vergnügen“ Marcel Scholze, Thomas Penk und Jens Neumann (v.l.n.r.) vor der „Schordan- Säule“ in der Parkanlage „Alt-Monplaisir“. FOTO: Bernhard Donke
Niesky. Drittes Buch gibt Einblick in die 250-jährige Geschichte der Grünanlagen der Stadt in der Oberlausitz. Von Bernhard Donke

Nachdem seit 2012 bereits zwei Bücher der Nieskyer Parkfreunde Marcel Scholze, Thomas Penk, Jens Neumann, Hans-Jürgen Franz und Joachim Scholz über die Nieskyer Parkanlagen erschienen sind, gibt es nun eine drittes über sechs historische Parkanlagen in Niesky. Bestückt ist es mit vielen Bildern, Fotos und Plänen aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Gleichzeitig schreiben die Parkfreunde hier ihre Gedanken über die Möglichkeiten einer Wiederbelebung und Zukunft der Park­anlagen in Niesky nieder.

Auf 130 Seiten werden sechs historische Anlagen in alter Pracht gezeigt, ihre Entwicklung erörtert und ihre heute noch vorhandenen Spuren betrachtet. So erhält der Leser einen Einblick in die über 250-jährige Geschichte der Nieskyer Parks. Mit dem Gegenüberstellen der alten Motive können die Betrachter die teils vergessenen Bauten, Denkmäler und Anlagen neu entdecken. Diesmal erscheint das Buch unter dem Titel „Mein Vergnügen“ abgeleitet vom Wort „Monplaisir“, wie auch eine der bedeutendsten und historisch interessantesten Parkanlage in Niesky heißt.

Ihr geben die Autoren auch besonders viel Aufmerksamkeit. Bei ihren Recherchen kamen sie zu der Erkenntnis, dass das Areal bereits Ende des 18. Jahrhunderts voll erschlossen gewesen sein muss und weit mehr bebaut war, als bisher angenommen. Über ihre Motive zur Herausgabe ihrer Bücher sagt Marcel Scholze: „Wir wollen den Leser dazu anregen, die Geschichte und Entwicklung seiner Heimatstadt zu entdecken. Dazu sollen ihn die vielen historischen Aufzeichnungen und Bilder anregen.“ Für Thomas Penk war wichtig, „das wir mit dem Buch das Interesse an der Kultur und Geschichte der Nieskyer Parkanlagen und deren Denkmälern wecken – und damit der Leser auch Initiative ergreift, um diese zu erhalten.“

Das Buch ist im Museum Niesky erhältlich. Ein Teil des Erlöses wird dem Park „Monplaisir“ gespendet.