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Neufert-Bau in Weißwasser soll 2019 begehbar sein

Weißwasser. Der Bau des Bauhausschülers Neufert in Weißwasser soll bis 2019 begehbar sein. Das zumindest wünschen sich Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) und Prof. Christian Köhler

Holger Schmidt, Vorsitzender des Vereins Neufert-Bau. Der Verein, dem deutschlandweit 13 Mitglieder angehören, bemühe sich laut Schmidt gegenwärtig intensiv um die Akquise von Drittmitteln. "Es läuft gerade eine kulturtouristische Studie zu dem Objekt", erklärt Holger Schmidt. Diese werde vom Cottbuser Institut für Industriekultur durchgeführt. Deren Ergebnisse sollen am 1. Dezember zur nächsten Einwohnerversammlung der Stadt in der Telux in Weißwasser öffentlich vorgestellt werden. "Gleichzeitig haben wir über die BTU Cottbus-Senftenberg mehrere Prüfungen des Baus und der verbauten Materialen in Auftrag gegeben", erzählt Holger Schmidt.

Der Verein, durch einen Erbbaupachtvertrag seit 1. Juni Eigentümer des Industriedenkmals, will bis zum Neufert-Jubiläumsjahr 2019 ein Nutzungskonzept erstellt "und am besten schon umgesetzt haben", so Schmidt. Ein erster Schritt sei nun mit der Bauuntersuchung des Objektes gegangen.

Der Architekt Ernst Neufert war der erste Schüler des Bauhauses und wurde vor allem durch sein Werk zur Bauentwurfslehre bekannt.