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| 16:25 Uhr

Seenland
Neues Grün für das Ufer des Bärwalder Sees

Blick auf den neuen Parkplatz am Bärwalder See. Insgesamt sind drei neue Parkflächen entstanden.
Blick auf den neuen Parkplatz am Bärwalder See. Insgesamt sind drei neue Parkflächen entstanden. FOTO: Regina Weiß / LR
Boxberg. Die Bauarbeiten im Gebiet Klitten-Jasua werden im kommenden Jahr fortgesetzt.

Derzeit kann man sich die Parkplätze am Klittener Ufer des Bärwalder Sees aussuchen. Kein Wunder: Erstens ist keine Badezeit, zweitens hat die Gemeinde mit der Umsetzung des Bebauungsplanes Klitten-Jasua parkplatzmäßig in den letzten Monaten aufgestockt. Drei neue Parkbereiche sind entstanden.

Mittlerweile kann die Gemeindeverwaltung einschätzen, dass das Gros der Bauarbeiten in dem Gebiet abgeschlossen ist. Da wird es Zeit, für künftiges Grün zu sorgen. Das wird in einem ersten Abschnitt die Firma Garten- und Landschaftsbau Nitruck aus Klitten umsetzen. Der Auftrag im Wert von rund 61 000 Euro hat der Gemeinderat Boxberg in seiner jüngsten Sitzung einstimmig vergeben. „Es ist auch ein Ausgleich für die versiegelten Flächen“, erläutert Bauamtsleiterin Cortina Kokles. Zudem soll das neue Grün für eine Anpassung an die vorhandenen Flächen sorgen. So erhält die neue Planstraße A einzelne Gehölzstandorte, aber auch Strauch-Pflanzungen als Übergang zum vorhandenen Wald.

„Dass wir eine Firma aus dem Ort haben, kommt uns entgegen“, findet Cortina Kokles. Denn der Auftrag umfasst nicht nur das Setzen von Bäumen und Sträuchern, sondern auch die Pflege in den ersten Jahren. „Der Firma kann man eine ordentliche Pflege bescheinigen“, so Bürgermeister Achim Junker (CDU). Pflege ist auch das Stichwort für Gemeinderat Horst Jannack (Die Linke). Denn diese wird später der Bauhof der Gemeinde übernehmen müssen. Jannack hofft, dass die Kommune dies im Blick hat. Dafür soll schon sorgen, dass standorttypische Gehölze ausgesucht wurden.

Im neuen Jahr geht es nicht nur um weiteres Grün für den Uferbereich, sondern auch um die „Restarbeiten“. Damit das Rasenlatschen ein Ende hat, werden Treppen vom Parkplatz zum Hafen gebaut. Ebenfalls noch nicht angepackt wurde der Bau des Pumpwerkes für das Abwasser. „2018 wollen wir die Bauarbeiten abschließen“, so Cortina Kokles. Dass ist nicht nur für die Fördermittelabrechnung wichtig, sondern auch für den Verkauf der nun erschlossenen Flächen für Gastronomie/Hotel, Ferienhäuser und Campingplatz.