Abschiednehmen von einem vertrauten Menschen ist oft ein schmerzhafter Prozess, der das Leben einschneidend verändert. Einsamkeit, Trauer, Wut, Schmerz und Hoffnungslosigkeit mischen sich mit Dankbarkeit und Freude über die gemeinsam gelebte Zeit. Jeder Mensch reagiert anders, auf seine Weise.
Am Donnerstag, 10. September, eröffnet der Hospizdienst der Diakonissenanstalt Emmaus in Niesky ein Trauercafé. Die Anlaufstelle für Trauerende befindet sich im „Café Mokka“ in Niesky, Horkaer Straße 4.

Das Trauercafé in Niesky steht allen offen

Eingeladen seien alle, die mit ihrem Abschiedsschmerz nicht allein bleiben wollen, die Begegnung wagen wollen mit Menschen, die Ähnliches erlebt haben, denn Trauer brauche Menschen, die zuhören, mitgehen und aushalten, teilt Viola Knappe von der Diakonissenanstalt mit.
Das Trauercafé bietet Gelegenheit für Gruppengespräche, freie Unterhaltung sowie spirituelle Impulse. Es findet jeden zweiten Donnerstag im Monat von 15 bis 17 Uhr statt.
Das Café ist offen für alle Konfessionen und bedarf keiner Anmeldung.

Ambulanter Hospizdienst braucht auch ehrenamtliche Helfer

Informationen zum Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst beziehungsweise zur Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizhelfer gibt es auf der Internetseite der Diakonissenanstalt: emmaus-niesky.de
Im Kreiskrankenhaus Weißwasser (Foyer) gibt es donnerstags von 13 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung die Möglichkeit für eine Sprechzeit mit dem Ambulanten Hospizdienst.