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Neuer Skat-Treffpunkt mit Kurven und Hügeln

Pepe hoppelt seit dem Ostereiermarkt in Halbendorf als Häschen durch die Gegend.
Pepe hoppelt seit dem Ostereiermarkt in Halbendorf als Häschen durch die Gegend. FOTO: ni
Doppelt hält besser, heißt es ja sprichwörtlich. Doch selbst das nützte im jüngsten Stadtrat in Bad Muskau nichts. Weder Bürgermeister Andreas Bänder (CDU) noch alle anwesenden Stadträte hatten bei der Abstimmung über die Tagesordnung gesehen, dass der Punkt Bürgerfragestunde fehlte. ni/dpr/pm/pos/rw

Im Nachgang konnte die Tagesordnung nicht mehr geändert werden. Stadtrat Michael Lang (Bürgerverein) machte den Vorschlag, ob die Bürger den Bürgermeister nicht in der Pause ansprechen dürfen. "Herr Lang, natürlich dürfen Sie über meine Pause verfügen", konterte Bänder.

Zur Berichterstattung war in der jüngsten Stadtratssitzung in Bad Muskau mit Stephan Kaiser der Geschäftsführer der Ver- und Entsorgungswerke geladen worden. Das letzte Mal sei er im Februar 2013 im Stadtrat gewesen, so Kaiser. Weil das mehr als zwei Jahre zurücklag, machte Bürgermeister Andreas Bänder einen Vorschlag: "Wir können ja Herrn Kaiser dieses Jahr noch mal einladen."

Kugelschreiber und Feuerzeuge kann man nie genug haben, weil sie immer wieder auf wundersame Weise verschwinden. Die Erfahrung machten schon viele Leute. In "Karins Schreibeck" in Klitten gehen außerdem immer wieder Brillen verlustig. Karin Graf als Inhaberin des Ladens legt diese sozusagen als Service in ihre Lottoecke. "Hier sind schon zig Brillen verschwunden. Aber jetzt habe ich zwei ganz hässliche hingetan. Die sind noch da", erklärt die quirlige Geschäftsfrau.

Wenn Künstler sonst Blumen zur Eröffnung ihrer Ausstellung bekommen, ließ sich die Stiftung Fürst-Pückler-Park bei der Ausstellungseröffnung zu "200 Jahre Muskauer Park" etwas Besonderes einfallen. Schließlich hatten 215 Kinder und Jugendliche aus Deutschland und Polen die Schau gestaltet. Für sie gab es Kinderbowle und Süßigkeiten. Die Mädchen und Jungen ließen sich nicht lange bitten, sondern schmecken.

Bei der Feuerwehr Kromlau kann man auch in Abwesenheit Schützenkönig werden. Gelungen ist das Robert Paulik. Da er an dem Termin verhindert war, ließ er seine Frau Friederike antreten. Sie legte auf die verdeckte Scheibe an, schoss und machte ihren Mann zum Schützenkönig.

Nach dem Besuch der Integrierten Rettungsleitstelle in Hoyerswerda - der Sächsische Städte- und Gemeindetag machte es den Bürgermeistern möglich - hat der Gablenzer Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) auch der Feuerwehr von Kromlau den Vorschlag gemacht, sich das dort mal anzuschauen. "Die Feuerwehren haben die Möglichkeit dazu. Das fördert bestimmt das gegenseitige Verständnis", so der Bürgermeister. Ihn unterstützte der Kromlauer Baldur Tkazyk. "In Fort Knox kommt man nicht so einfach rein."

Als Kenner deutschen Volksliedguts erwies sich bei der Einweihung des Anbaus für die Froboeß-Grundschule in Weißwasser kürzlich Oberbürgermeister Torsten Pötzsch. Die kleine Jara spielte bei dem Fest im Mehrzweckraum auf der Gitarre ein Lied an. Und auf die Frage der Schulleiterin nach dem Titel schnellte der Arm des Weißwasseraner OB gleich nach oben. "Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald". Richtig! Pötzschs DJ-Qualitäten kannte man ja bereits, aber dass er sich auch mit nicht tanzbarer Musik auskennt, war vielen noch nicht bekannt.

Im Oberlausitzer Sportpark in Weißwasser wird am 18. April eine "Skat-Anlage" eröffnet. Zumindest ist das einer Presseeinladung der Stadt Weißwasser zu entnehmen. Diese Anlage ist derzeit noch in Bau. Schon seltsam. Die gestaltete Betonfläche mit Kurven und Sprunghügeln sieht doch sehr danach aus, als sollte sie mit Skates befahren werden. Skatbrüder würde man eher in einer Kneipe an ihrem Stammtisch vermuten.

Gefallen hat den Teilnehmern die jüngste sagenhafte Radtour auf den Spuren der Sorben/Wenden, schätzt Ines Kunzendorf, Projektleiterin vom Verein Sorbischer Kulturtourismus ein. Sie selbst hatte die Führung der Tour im März übernommen und konnte dazu 18 Mitstreiter aus Spremberg, Terpe, Türkendorf, Halbendorf und Lieskau begrüßen. Auf dem mit dem sorbischen Lindenblatt ausgeschilderten Radweg Sorbische Impressionen und dem Fürst-Pückler-Radweg radelte die Gruppe von Bloischdorf über Hornow, Bohsdorf und Lieskau nach Schleife.

Ein Kunstwerk zum Essen hat am 1. April Ronny Hanusch, Chef der Agip-Tankstelle in Weißwasser, überreicht bekommen. Dabei handelte es sich um eine Torte mit dem Logo von Rot-Weiß Bad Muskau, einem Fußball sowie dem Firmenzeichen von Agip. Gleich drei Überbringer überreichten Hanusch die süße Leckerei: Andreas Bänder in seiner Funktion als erster Vorsitzender von Rot-Weiß Bad Muskau, sein Stellvertreter Thomas Baum und Übungsleiter Mirko Bartell. Gemeinsam bedankte sich die Delegation für das Sponsoring der Rot-Weiß-Bambinis. Die 28 Kinder im Alter zwischen sieben und fünf Jahren werden von Hanusch fleißig unterstützt. "Jeder Sponsor ist für uns wichtig", so Andreas Bänder. Der Beschenkte guckte auf die Torte und fand: "Die ist ja viel zu schade zum Essen." Gebacken und verziert hatte sie Bianka Kluge, die Mutti eines Nachwuchsfußballers.