In einer bis eineinhalb Wochen dürfte der Besitzer feststehen. Sicher sei, dass BMW sein Angebot in dem Autohaus aufrechterhält, vom Autoverkauf bis hin zum Werkstatt-Service. 32 Mitarbeiter und sechs Auszubildende werden sehr wahrscheinlich übernommen, so Hubatsch.

Hintergrund des Besitzerwechsels ist die Insolvenz des Autohauses. Ein Mitarbeiter der Niederlassung in Görlitz habe rund 250.000 Euro unterschlagen, die an die BMW-Bank gehen sollten, so Hubatsch weiter. Der sofort gekündigte Verkäufer habe das in einem notariell beglaubigten Schuldanerkenntnis bereits eingeräumt. Nach der Anzeige ermittle die Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen Unterschlagung und Urkundenfälschung. Da das Autohaus den finanziellen Verlust nicht ausgleichen konnte, musste es im Mai die Insolvenz anmelden. Ob Roman Hubatsch Geschäftsführer des Autohauses bleibt, stehe noch nicht fest.