ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:20 Uhr

Kommunales
Neue Technik für Boxbergs Bauhof

Über den neuen Multicar freuen sich Achim Junker, Frank Zschippang, Thomas Stoppiera, Andreas Jando (v.l.n.r.). Dirk Steglich (r.) hat das neue Fahrzeug ausgeliefert und übernimmt die Einweisung der Mitarbeiter. Foto: Regina Weiß
Über den neuen Multicar freuen sich Achim Junker, Frank Zschippang, Thomas Stoppiera, Andreas Jando (v.l.n.r.). Dirk Steglich (r.) hat das neue Fahrzeug ausgeliefert und übernimmt die Einweisung der Mitarbeiter. Foto: Regina Weiß FOTO: Regina Weiß
Boxberg. Multicar für rund 69 000 Euro wird in Dienst gestellt.

„Das ist heute wie Weihnachten für die Männer“, muss  Boxbergs Bauhofleiter Frank Zschippang lachen. Da nehmen Thomas Stoppiera und Andreas Jando den neuen Multicar in Augenschein. Gleich beginnt die Einweisung des Mittwochvormittag in Dienst gestellten Fahrzeuges. Rund 69 000 Euro lässt sich die Gemeinde Boxberg die Neuanschaffung kosten. „Die neue Technik ist dringend notwendig“, schätzt Boxbergs Bürgermeister Achim Junker (CDU) ein.

Dass die Anschaffung geklappt hat, dafür sei man dem Gemeinderat und dem Steuerzahler dankbar, so Junker. Er hofft, dass die „gute Truppe im Bauhof“ durch das neue Fahrzeug zusätzlich motiviert wird. Denn ein Teil des Fahrzeugparks ist mächtig in die Jahre gekommen. Der Multicar in Uhyst bringt es schon auf 28 Jahre. Andere Fahrzeuge sind 26 oder 22 Jahre alt.

Die Arbeitsaufgaben für den Bauhof sind indes immens. 100 Kilometer kommunale Straßen, 60 Kilometer Radwege sowie zahlreiche Grünflächen in 18 Ortsteilen warten auf Betreuung. Von den Hochzeiten im Bauhof unter dem Schlagwort „Pro Boxberg“ mit rund 30 Mitarbeitern sind 11,5 Arbeitskräfte verblieben. Zwei Stellen wurden ausgeschrieben, um Personal zu ersetzen. „Wenn wir die an uns gestellten Aufgaben weiterhin erfüllen sollen, dann kann es bei den Stellen nicht weiter runtergehen“, unterstreicht Frank Zschippang.

Froh ist er darüber, nun ein neues allradbetriebenes Auto in Dienst stellen zu können, das mit Zusatzausrüstung auch im Winterdienst eingesetzt werden kann. Dass sich der Schnee bisher zurückgehalten hat, darüber ist Frank Zschippang nicht böse. „Dann sparen wir uns möglicherweise die Neubestellung von Streumaterial für dieses Jahr.“ Und auch ohne Schnee gibt es viel zu tun. Die Gehölzpflege lief auf Hochtouren und seit November wurden 25 Kilometer Gewässer  beräumt.

(rw)