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Neue Rutschung am Silbersee verzögert Verdichtungsarbeiten

Lohsa. Nachdem es am Mittwochnachmittag zu einer weiteren Rutschung gekommen ist, sind die Arbeiten am Ostufer des Silbersees teilweise gestoppt worden. Darauf hat die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft LMBV am Donnerstag hingewiesen. js

Bei Rüttelstopf-Verdichtungsarbeiten einer Spezialfirma sei es an dem nördlichsten der drei im Einsatz befindlichen Seilbagger gegen 14.30 Uhr auf einer Länge von circa 90 Metern zu einer erneuten Absenkung des Uferbereiches um etwa vier Meter gekommen, so LMBV-Sprecher Uwe Steinhuber. Während die anderen beiden Geräte weiter an der Verdichtung des unterirdischen Dammes arbeiten können, wurden die Arbeiten an dem von der Rutschung betroffenen dritten Bagger gestoppt, bis die Untersuchungsergebnisse der Geotechniker vorliegen. Die im Auftrag des Freistaates Sachsen durchzuführenden Verdichtungsarbeiten an dem Kippendamm des Silbersees gestalten sich schwierig, räumt die LMBV angesichts der vorangegangenen Geländeabbrüche ein. Bereits im Juni 2011 und im März 2012 war es zu Rutschungen gekommen.