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Neue Kita Regenbogen wird eingeschossig und lichtdurchflutet

Im Sportpark soll die neue Kita entstehen.
Im Sportpark soll die neue Kita entstehen. FOTO: dpr
Weißwasser. Dass die Kita Regenbogen ein neues Domizil bekommen soll, ist längst beschlossene Sache. Doch wie soll der Neubau aussehen? Den Auftrag, sich darüber Gedanken zu machen, hatte die Stadtverwaltung an das Weißwasseraner Planungsbüro Rauh, Damm, Stiller und Partner gegeben. Gabriela Nitsche

Am Montag im Bau- und Wirtschaftsausschuss stellten Roland Ladusch und Niels Neumann von der Weißwasseraner Niederlassung die Ideen für das Projekt vor. Vorgesehen ist, die neue Kita im Sportpark in eingeschossiger Bauweise zu errichten. Über einen zentralen Eingang sollen alle Räume barrierefrei erreichbar sein. Sieben Krippen- und Kitaräume soll der Neubau beherbergen. Als zentraler Punkt sehen die Planer einen Mehrzweck- und Sportraum.

Die Kubatur laut vorgestellter Skizze weist sowohl Flachdach- als auch geneigte Dachbereiche auf und bringe dadurch diverse Belichtungsmöglichkeiten mit sich.

Das Baufeld hat eine voraussichtliche Größe von circa 50 mal 82 Meter und befindet sich auf einem Areal von 4000 Quadratmetern. 1700 davon sollen bebaut werden, der Rest ist als Spielfläche vorgesehen. Planer und Kita-Träger erwägen getrennte Bereiche für Kita- und Krippenkinder.

Nach vorsichtigen vorläufigen Schätzungen könnten die Baukosten bei etwa 3,2 Millionen Euro liegen. Doch Planer Roland Ladusch betonte, dass das nicht verbindlich sei. "Da sind noch Unsicherheiten dabei. Wir haben Werte von vergleichbaren Objekten genommen." Genauere Zahlen würden mit der Entwurfsplanung im Sommer möglich sein.

Die Vorstellung der Vorplanung sei zugleich als Vorberatung für die kommende Stadtratssitzung zu verstehen. Darauf wies Thomas Böse hin, der das Referat Bau im Rathaus leitet. Ende April ist der Kita-Neubau Thema in der Ratssitzung. Denn die Stadt stehe unter Zeitdruck, um den Fördermittelantrag für das Vorhaben termingerecht zu stellen.

Dort, wo die neue Kita Regenbogen entstehen soll, befindet sich derzeit noch ein Wäldchen. Bei einigen Stadträten war deshalb dieser Standort eh umstritten. Detlef Wolsch (Klartext) erkundigte sich Montag, wie viele der Bäume denn am Ende stehen bleiben. Zum einen werde nicht die gesamte Waldfläche benötigt, betonte Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext). Und zum anderen müsse geguckt werden, in welchem Zustand sich die Bäume befinden, erläuterte Thomas Böse.