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| 21:18 Uhr

Neue Ideen für mehr Touristen

19 Tourismus-Studenten der Hochschule Zittau/Görlitz schauen sich in der Erlebniswelt in Krauschwitz um. Foto: Guhlan
19 Tourismus-Studenten der Hochschule Zittau/Görlitz schauen sich in der Erlebniswelt in Krauschwitz um. Foto: Guhlan FOTO: Guhlan
Krauschwitz. Tourismus-Studenten der Hochschule Zittau/Görlitz wollen Konzepte für ein Geoparkzentrum mit integrierter Touristeninformation in Krauschwitz entwickeln. Dazu trafen sich die Studenten am gestrigen Freitag mit dem Bürgermeister Rüdiger Mönch in der Krauschwitzer Erlebniswelt, um Informationen zu erhalten und erste Eindrücke zu gewinnen. Von Anja Guhlan

Im vergangenen Semester entwickelten Tourismus-Masterstudenten der Hochschule Zittau/Görlitz ein Marketingkonzept für das Eiszeitdorf in Krauschwitz.

Nun konnte Krauschwitz' Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) am gestrigen Freitag die Erstsemestler des Masterstudiengangs Tourismus in der Erlebniswelt begrüßen. Die 19 Studenten wollen daran anknüpfen und Konzepte für ein Geoparkzentrum mit integrierter Touristeninformation entwickeln.

Neue Konzepte

„Im Rahmen des Studienfaches Business Planning sollen die Studenten in fünf Gruppen wettbewerbsartig Konzepte entwickeln. Jede Gruppe erhält dabei die gleichen Ausgangsbedingungen“, erklärt Dozentin Solveig Langschwager. Die Studentin Mareen Kuhn (28) bringt es auf den Punkt: „Krauschwitz und seine Sehenswürdigkeiten sind im Grunde für Touristen schlecht zu finden. Und sind Touristen erst einmal hier, erhalten sie so gut wie keine Informationen. Wir wollen für diese Problematik ein Konzept erarbeiten.“ So haben die Studenten nun etwa drei Monate Zeit Konzepte für ein Geoparkzentrum mit integrierter Touristeninfo zu entwerfen. Zudem lautet die Aufgabe im Fach Gastmanagement, ein Wegeleitsystem zu entwerfen. damit Touristen – egal, ob von der Autobahn, der Bundesstraße oder dem Radweg – auf dem schnellsten Wege nach Krauschwitz finden.

Dazu verschaffen sich die Studenten an mehreren Besichtigungspunkten in Krauschwitz einen Überblick über die Lage des Ortes, bereits vorhandene Wegeleitsysteme oder Infotafeln.

In der Erlebniswelt in Krauschwitz bekommen die Studenten eine Führung durch das Schrotholz-Saunadorf, um Krauschwitz Vergangenheit näher kennenzulernen. Steffen Krumpa, Mitarbeiter in der Erlebniswelt und Saunabetreuer, steht den Studenten dabei Rede und Antwort.

Rauchende Köpfe

„Wir wollen mit unseren Konzepten anknüpfen an das Marketingkonzept des Eiszeitdorfes. Heute wollen wir uns einen Überblick verschaffen, fotografieren alles und machen uns erste Notizen zu unseren Ideen“, erzählt Diana Tüngerthal (29).

Gleich werden die Köpfe zusammengesteckt und über mögliche Ideen gesprochen. Dabei muss alles geheim bleiben, denn die Gruppen treten Ende Januar wie in einem Pitch (englisch für Verkaufsgespräch) gegeneinander an.

Die Präsentation der fünf Konzepte für das Geoparkzentrum soll am 26. Januar in der Hochschule in Görlitz stattfinden. Zuvor, und zwar am 20. Januar, wollen die Studenten ein gemeinsames Konzept für ein Wegeleitsystem vorstellen.