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Neue Fahrzeuge für den DRK-Rettungsdienst in Weißwasser

Weißwasser.. Über zwei neue Fahrzeuge für den Rettungsdienst (RTW) freut sich das DRK in Weißwasser. „Zwei ältere Fahrzeuge werden durch diese Rettungswagen der neuesten Generation ersetzt“ , sagt DRK-Geschäftsführerin Barbara Koschkar. Angelika Brinkop

Der Rettungszweckverband übergab die Fahrzeuge dem DRK zur Nutzung. „Die Ausstattung ist auf dem neuesten Stand. So befinden sich im Fahrzeug modernste Beatmungs- und EKG-Geräte“ , so René Grüneich, Leiter der Rettungswachen Weißwasser und Boxberg. Der Komfort für die Patienten habe sich deutlich verbessert. Auch für die Notärzte stehen jetzt bessere Arbeitsbedingungen für den Einsatz im Notfall zur Verfügung. Da die Fahrzeuge größer und breiter sind als die bisherigen RTW, stehen die Fahrer vor größeren Herausforderungen. Eine Rückfahrkamera soll das Rangieren etwas vereinfachen. In diesem Zusammenhang möchte René Grüneich noch einmal an die Vernunft der Autofahrer appellieren, den Rettungsfahrzeugen freie Fahrt im Einsatzfall zu ermöglichen, denn manchmal entscheiden Sekunden über das Leben und Tod. In der letzten Zeit sei es vorgekommen, dass Autofahrer die nötige Rücksichtnahme, die auch über die Straßenverkehrsordnung geregelt ist, vermissen ließen.
Das DRK verfügt insgesamt über acht Fahrzeuge, wobei sich ein Notarztfahrzeug, drei Rettungswagen und zwei Krankentransportwagen ständig im Einsatz befinden. „Durchschnittlich werden im Altkreis Weißwasser 660 Einsätze im Rettungsdienst und Krankentransport gefahren“ , so Barbara Koschkar. Die Rettungswachen in Boxberg ist täglich acht Stunden und die Wache in Weißwasser rund um die Uhr besetzt.
Bisher sind die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes in Weißwasser sehr begrenzt. Für den Ausbau der Rettungswache gibt es bereits ganz konkrete Pläne. Das gab gestern Barbara Koschkar bekannt. Der Rettungszweckverband baut die Räume an der Thomas-Jung-Straße umfassend aus. Außerdem wird eine Garage für acht Fahrzeuge an das Gebäude angebaut. Die DRK-Geschäftsstelle wird darum ausziehen und nutzt ab dem 11. Januar neue Räume in der Sparkasse an der Bodelschwingstraße. Hier befindet sich bereits die Behindertenberatung des DRK.
Die Kleiderkammer in der Thomas-Jung-Straße wird ebenfalls umziehen. Ab dem 1. Januar 2007 ist die Kleiderkammer in dem Ladengeschäft direkt gegenüber dem Kaufland am Sachsendamm erreichbar. Die Kleiderkammer am Professor-Wagenfeld-Ring 98 bleibt weiterhin erhalten.