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Neubau für das Kino Rietschen scheint vom Tisch

Rietschen. Die Diskussion um die Zukunft des Rietschener Kino-Gebäudes wird im Oktober im Gemeinderat fortgesetzt. "Wir brauchen einen Konsens", so Rietschens Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler) auf Nachfrage der RUNDSCHAU. rw

Zwischenzeitlich ist im Technischen Ausschuss die Diskussion fortgesetzt worden. Nach diesem Abend ist zumindest für Bürgermeister Ralf Brehmer der Neubau vom Tisch. Denn laut Planer Armin Ussath käme der die Rietschener noch teurer zu stehen als die bisher bekannten Sanierungskosten. Beim Neubau (einschließlich Abbruch des jetzigen Kino-Cafés) würde man bei Kosten von 1,39 Millionen Euro landen, erfährt die Heimatzeitung auf Nachfrage vom Gemeindechef.

Was noch fehlt, sind die Zahlen, die die Gemeinderäte für mögliche Sanierungsoptionen gefordert haben. Danach sollte aufgezeigt werden, was mit maximal 800 000 Euro an dem 108 Jahre alten Gebäude machbar ist.

Diese Summe hatte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung als Hausaufgabe festgelegt. "Dass wir am Gebäude was machen müssen, ist unumstritten, allein schon was den Brandschutz betrifft", so Brehmer. Doch die vom Planer vorgestellte Sanierungssumme von rund 1,1 Millionen Euro sorgt seitdem für Bauchschmerzen in allen Ratsfraktionen.