Schon vor gut zwei Jahren hat der Weißwasseraner Stadtrat erfahren, dass der Netto-Supermarkt an der Lutherstraße in Weißwasser neu errichtet werden soll. Wie Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) erklärte, hatte im Auftrag des Konzerns nun die Ratisbona Baubetreuungs GmbH einen Bauantrag gestellt. Seinerzeit hatte der Stadtrat diesen befürwortet. Kurze Zeit später hatte der Stadtrat zugestimmt, für den Neubau eines Netto-Supermarktes einen Bebauungsplan aufzustellen. Denn, so erklärt Torsten Pötzsch weiter, der Eigentümer will einen komplett neuen Markt errichten.

Verkaufsfläche von Weißwassers Netto-Markt soll größer werden

Das ist im Altkreis kein neues Phänomen. Immerhin sind in den vergangenen Jahren etwa in Bad Muskau sowie in Krauschwitz ein neuer Supermarkt entstanden. Hintergrund davon ist, dass dem Konzern ein neuen Konzept zur Präsentation der Waren vorschwebt. Deshalb solle das Filialnetz erneuert werden. Wo es möglich ist, soll an gleicher Stelle der Markt abgerissen und ein neuer errichtet werden. Dabei gehe es auch darum, die Verkaufsfläche zu vergrößern. Das war damals auch das in Krauschwitz das Hauptargument. Der alte Markt soll übrigens vom Unternehmen Wreesmann genutzt werden.
In Weißwasser wird nun der erarbeitete Bebauungsplan ausgelegt. Träger öffentlicher Belange sowie Einwohner können diesen im Rathaus einsehen und Stellungnahmen dazu abgeben. Wird der Plan nach Abwägungen genehmigt, können die Bauarbeiten in dem Areal beginnen.
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