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| 17:01 Uhr

Aufgeschnappt
Neptun verwundert: Paddeln mit Spaten und Schippe

Das Autogramm gab es an eklusiver Stelle
Das Autogramm gab es an eklusiver Stelle FOTO: Gabi Nitsche
Halbendorf. Beim Neptunfest in Halbendorf gab es auch viel Humorvolles, was die Journalisten aufgeschnappt haben.

Für die Idee, die Dorfrocker fürs Neptunfest zu verpflichten, hat sich die Halbendorfer Jugend ein dickes Lob verdient. Die Brüder aus dem Fränkischen rockten am Sonntag das Festzelt. Als wahre Fans outeten sich rund 20 Groß Dübener unterschiedlichen Alters. Alle waren textsicher und stimmungsvoll, aber eine ganz besonders. Sie ließ sich das Autogramm von Markus Thomann, dem „großen“ Dorfrocker, an exklusiver Stelle geben.

Den Dorfrockern wurde sofort das kühle Blonde serviert
Den Dorfrockern wurde sofort das kühle Blonde serviert FOTO: Gabi Nitsche / Gabi NItsche

Apropos Dorfrocker. Die wetteten mitten in ihrem Auftritt am Sonntag, dass es die Halbendorfer Veranstalter nicht schaffen, die Band innerhalb von drei Minuten mit Bier zu versorgen. Und ob. Kaum ausgesprochen, wurden die „kühlen Blonden“ in hoher Stückzahl gebracht. Als Kellner machten sich Lars Groth und Torsten Peto super.

Die Groß Dübener Siegermannschaft
Die Groß Dübener Siegermannschaft FOTO: Gabi Nitsche

Beim Schlauchbootrennen der Feuerwehren am Sonntag in Halbendorf siegten erneut die Groß Dübener. „Die sind gedopt“, rief jemand aus dem Publikum. Das Team hatte vorher Strohhalme in einen Sangria-Eimer gehalten...

Einer verliert fast den Anschluss
Einer verliert fast den Anschluss FOTO: Gabi Nitsche

Die Starter bei diesem Schlauchbootrennen waren im wahrsten Sinne des Wortes mit ganzem Körper im Einsatz. Es kam auch vor, dass von diesem mehr als gewollt zu sehen war, weil Hosen verrutschten. Den Zuschauern gefiel das. Genau wie das Crew-Mitglied der Aqua-Taucher. Das Schlauchboot hatte schon abgelegt, da rannte er hinterher. Aber alles ging gut.

Beim Badewannenrennen kenterte das 5-Promille-Boot mehrmals. Kein Wunder bei dem Namen. Das war nicht das einzige Hervorhebenswerte bei der Truppe. Vor allem ihre Leichtbau-Paddel fand Meeresgott Neptun bei seiner speziellen TÜV-Abnahme geradezu bemerkenswert. Die beiden Starter paddelten nämlich mit Spaten und Schippe.

Obwohl total geschafft von den vielen Mühen an dem heißen Neptunfest-Wochenende fanden sich viele der Macher noch bei der After­show-Party ein. Endlich konnten auch sie mal dem Affen Zucker geben und wurden dazu noch belohnt von den Halbendorfer Showtanz-Mädels.

32. Neptunfest: Das Team Manta Manta - Juliett Paulick und Ronny Mettke - punkten schon mal mit ihrem besonderen Outfit.
32. Neptunfest: Das Team Manta Manta - Juliett Paulick und Ronny Mettke - punkten schon mal mit ihrem besonderen Outfit. FOTO: Regina Weiß

Voller Einsatz war auch beim Trabi-Cross – ein fester Bestandteil des Neptunfestes – nötig. Dabei wird mit allen Mitteln gekämpft. Ronny Mettke und Juliett Paulick legten Wert auf ihre bemerkenswerte Rennkleidung. Wer hat, der kann – sozusagen. Als sie die erste Ausscheidungsrunde überstanden hatten, gab es ein Extra-Lob vom Moderator. Schließlich war die Crew von Manta, Manta für die erkrankte Mädchencrew aus Groß Düben kurzfristig eingesprungen.

Der Name war in diesem Jahr Programm.
Der Name war in diesem Jahr Programm. FOTO: Regina Weiß

Die Trabis kommen in die Jahre. Nicht anders ist es zu erklären, dass so manche Rennpappe vorzeitig aus dem Rennen beim Trabi-Cross flog. Auch die Motorwürger machten ihrem Namen alle Ehre. Der Motor stellte seinen Dienst ein.

Dass für Fotos in der RUNDSCHAU eine Runde ausgegeben werden muss, ist scheinbar nicht nur bei Feuerwehren üblich. Der Halbendorfer Reiner Marusch hatte Folgendes bei Starter Sven Scholtka aus Schleife registriert: „Mit dem Baby in der Zeitung, kein Kasten Bier. Als Starter in der Zeitung, kein Kasten Bier.“ Maruschs nicht ganz ernst gemeinte Quintessenz daraus: „Der Scholtka wird in diesem Jahr kein Sieger.“ Das Rennen hatte noch nicht angefangen, da reichte Sven Scholtka doch was in einem Stoffbeutel rüber. Doch aus dem Sieg wurde trotzdem nichts. (⇥ni/rw)

((ni/rw)