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| 12:23 Uhr

Truppenübungsplatz Oberlausitz
Nato-Speerspitze hat Weißkeißel erreicht

 Auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz übt die Bundeswehr derzeit den Aufmarsch ihrer schnellen Eingreiftruppe für die Nato.
Auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz übt die Bundeswehr derzeit den Aufmarsch ihrer schnellen Eingreiftruppe für die Nato. FOTO: Bodo Baumert
Weißkeißel. Auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz übt die Bundeswehr derzeit den Aufmarsch ihrer schnellen Eingreiftruppe für die Nato. Soldaten aus mehr als 30 Standorten wurden zusammengezogen, um den schnellen Einsatz zu üben. Natürlich Richtung Osten.

„Noble Jump“ heißt die Groß-Übung, die derzeit rund um den Truppenübungsplatz Oberlausitz stattfindet. 2500 Soldaten der sogenannten Very High Readiness Joint Task Force (VJTF) sind beteiligt.

 Auf dem Truppenübungsplatz übt die Bundeswehr derzeit den Aufmarsch ihrer schnellen Eingreiftruppe für die Nato. Soldaten aus mehr als 30 Standorten wurden zusammengezogen, um den schnellen Einsatz zu üben.
Auf dem Truppenübungsplatz übt die Bundeswehr derzeit den Aufmarsch ihrer schnellen Eingreiftruppe für die Nato. Soldaten aus mehr als 30 Standorten wurden zusammengezogen, um den schnellen Einsatz zu üben. FOTO: Bodo Baumert

Mit ihren Fahrzeugen und Panzern wurden die Bundeswehrkräfte in den vergangenen Tagen bei Weißkeißel zusammengezogen. Nun folgt Teil zwei der Operation, der Abmarsch ins Einsatzgebiet. Diesmal handelt es sich um den Truppenübungsplatz bei Zagan auf polnischer Seite der Grenze. In der Nacht zum Dienstag werden die Truppen dorthin verlegt. In Zagan steht in den kommenden Tagen ein gemeinsames Manöver mit weiteren Nato-Truppen an.

Im Ernstfall könnte es aber auch das Baltikum, Polen oder Südost-Europa sein. Denn Aufgabe der „Speerspitze“ der Nato-Einsatzkräfte in Europa ist es, als schnelle Eingreiftruppe bereitzustehen, falls ein Feind auf Nato-Gebiet vorrückt.

Deutschland hat im Januar die Führung dieser schnellen Eingreiftruppe übernommen. Die Streitkräftebasis der Nato ist damit verantwortlich für Logistik und Transport von rund 8000 Bundeswehr- und weiteren Truppen der Nato-Partner. Rund 3000 Fahrzeuge müssten im Einsatzfall verlegt werden.

Damit das gelingt, sind Manöver wie das derzeitige wichtig. Es handelt sich sozusagen um den Härtetest für die Bundeswehr.

(bob)