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Bäuerliches Leben im Landkreis Görlitz
Nachwuchs bei Natur-Rasenmähern

Schäferin Meike Biskop (r.), Schäfer Felix Wagner (M.)  und Ramazon Akobiriov sind in der Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ in Förstgen aktiv und beim Lämmertag aussagebereit. 
Schäferin Meike Biskop (r.), Schäfer Felix Wagner (M.)  und Ramazon Akobiriov sind in der Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ in Förstgen aktiv und beim Lämmertag aussagebereit.  FOTO: Bernhard Donke
Mücka/Förstgen. Lämmertag im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft.

Das Blöcken der Lämmer im Schafstall der Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ in Förstgen bei Mücka ist nicht zu überhören. 110 Lämmer der Moorschnucken und sieben Zickel der Burenziegen haben seit Ende Februar das Licht der Welt im Schafstall  erblickt. Das teilt Bernhard Donke mit. „Von weiteren 30 tragenden Mutterschafen erwarten wir noch den Nachwuchs in den nächsten Tagen. Dann kann es hier noch etwas lustiger zugehen“, sagt Schäferin Meike Biskop. Sie betreut gemeinsam mit ihren Kollegen, Schäfer Felix Wagner und  den im Freiwilligen ökologischen Jahr auf der Naturschutzstation tätigen Tadschiken Ramozon Akobiriov, noch 450 Moorschnucken und 31 Burenziegen im  Schafstall der Naturschutzstation in Förstgen im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft. Noch bevor die Moorschnucken in den nächsten Wochen hinaus  auf die  ökologisch zu pflegenden  Flächen im Biosphärenreservat kommen, laden die Schäfer und Mitarbeiter der Naturschutzstation zum traditionellen Lämmertag in den Schaftstall  in Förstgen ein. „Wir bieten Besuchern die Möglichkeit, gemeinsam mit uns Schäfern den Schafstall  und damit die Unterbringung der Tiere zu besichtigen“, erklärt die Fachfrau. Gern werden hier auch alle Fragen zu den Tieren, die überaus nützlich als ökologische Rasenpfleger im Biosphärenreservat aktiv sind, beantwortet.

Zudem werden die Mitarbeiter der Naturschutzstation den Kindern noch viele Möglichkeiten zum Basteln von Nistkästen, Flechten von Storchennester, Filzen und Färben sowie zu ausgiebigem Spielspaß geben. Auch einen Informationsstand über die Möglichkeiten, in der Naturschutzstation und im Biosphärenreservat ein Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) zu absolvieren, wird es gegeben. „Am Kräuterstand wird über die in der Region wachsenden Heilkräuter und Küchenkräuter informiert, macht Bernhard Donke weiter neugierig. Die Sense dengeln zu lassen und sich Tipps zur althergebrachten Mahd zu holen, sei auch möglich.

Lämmertag im
Biosphärentreservat Oberlausitzer
Heide- und Teichlandschaft in Förstgen
Freitag, 6. April, ab 16 Uhr

(kw)