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| 17:48 Uhr

Weißwasser
Nachwendezeit steht im Fokus der Diskussion

Weißwasser. Am 6. März kommt die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping (SPD) nach Weißwasser. Der Gesprächsabend hat ein ganz besonderes Ansinnen. Es geht darum, die Nachwendezeit und die damit bei vielen Menschen verbundenen Ungerechtigkeiten zu thematisieren. Dabei kommt es darauf an, dass Menschen aus der Region bereit sind, ihre Geschichte und ihre Erfahrung aus genau jener Zeit zu erzählen. Darum bittet SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Baum aus Bad Muskau. Er ist nun seit rund drei Jahren in der Landespolitik. „Ich stelle mir immer häufiger die Frage, warum sind das Misstrauen in und die Distanz zu Demokratie und Politik vor allem in Sachsen und Ostdeutschland so groß? Woher kommt all die Wut?“, so Baum zur RUNDSCHAU. Diese Fragen seien aus seiner Sicht ganz berechtigt. Eine öffentliche Auseinandersetzung mit eben jener Zeit nach der Wende habe nie stattgefunden. „Wenn man es dennoch tat, war man sofort der ,Jammer-Ossi’ oder der ,DDR-Nostalgiker’“, so Baum weiter. Die Probleme seien vielmehr nicht ernst genommen worden.

Am 6. März kommt die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping (SPD) nach Weißwasser. Der Gesprächsabend hat ein ganz besonderes Ansinnen. Es geht darum, die Nachwendezeit und die damit bei vielen Menschen verbundenen Ungerechtigkeiten zu thematisieren. Dabei kommt es darauf an, dass Menschen aus der Region bereit sind, ihre Geschichte und ihre Erfahrung aus genau jener Zeit zu erzählen. Darum bittet SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Baum aus Bad Muskau. Er ist nun seit rund drei Jahren in der Landespolitik. „Ich stelle mir immer häufiger die Frage, warum sind das Misstrauen in und die Distanz zu Demokratie und Politik vor allem in Sachsen und Ostdeutschland so groß? Woher kommt all die Wut?“, so Baum zur RUNDSCHAU. Diese Fragen seien aus seiner Sicht ganz berechtigt. Eine öffentliche Auseinandersetzung mit eben jener Zeit nach der Wende habe nie stattgefunden. „Wenn man es dennoch tat, war man sofort der ,Jammer-Ossi’ oder der ,DDR-Nostalgiker’“, so Baum weiter. Die Probleme seien vielmehr nicht ernst genommen worden.

Warum nun der Blick zurück in die Vergangenheit? „Es geht um Ehrlichkeit, um Anerkennung und Aufarbeitung“, so Baum.

Wer bereit ist, seine Lebensgeschichte zu erzählen, der sollte sich an das Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten wenden (Rufnummer 035771 685080).