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| 17:16 Uhr

Kommunales
Nachsitzen für das Gymnasium in Rietschen

Rietschen. Schulamt verlangt noch Unterlagen vom Trägerverein.

Um im kommenden Schuljahr ein Freies Berufliches Gymnasium in Rietschen einrichten zu können, muss der Trägerverein weitere Unterlagen beibringen. Es fehlen dem Landesamt für Schule und Bildung wichtige Nachweise. Zum einen geht es um die Lehrerschaft, zum anderen um die Finanzierung des Vorhabens.

Bei Letzterem setzt der Trägerverein auf seine Hausbank, nachdem durch das Oberverwaltungsgericht Bautzen der sofortige Vollzug untersagt worden ist. Das heißt, die Gemeinde Rietschen darf dem Trägerverein jetzt kein Darlehen gewähren.

Das Schulamt fordert eine verbindliche Darlehenszusage der Bank.

Wolfgang Schmidt, Vorsitzender des Trägervereins, sagt, dass sich genau in dem Punkt die Katze in den Schwanz beißen würde. Denn die Bank wiederum ist bereit, mitzumachen, aber erst, wenn es eine Zusage für das Gymnasium gibt.

Zweiter Punkt, den das Schulamt konkretisiert haben will, sind die Lehrer. Gefordert wird eine Unterrichtsabsicherung in allen Fächern mit Lehrkräften, die über die Lehrbefähigung verfügen. Da hilft den Rietschenern offenbar auch nicht, dass sie mit der Freien Schule Schkola Oberland eine Kooperationsvereinbarung geschlossen haben.

„Das Schulamt fordert von uns Sachen ein, die es in den eigenen Schulen gar nicht einhält“, echauffiert sich Wolfgang Schmidt. Auch, dass so getan würde, als seien die Rietschener Anfänger. „Dass wir Schule gut können, stellen wir seit 13 Jahren unter Beweis“, so der Rietschener.

Für das Schulamt steht fest, dass die Antragsprüfung erst mit dem Nachreichen der Nachweise fortgeführt werden kann.