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| 12:33 Uhr

Tagebau Reichwalde
Nach Brand startet Rückbau der Bandanlage

Die Förderbrücke kommt beim Löschen des Feuers im Tagebau Reichwalde zum Einsatz
Die Förderbrücke kommt beim Löschen des Feuers im Tagebau Reichwalde zum Einsatz FOTO: Leag
Reichwalde. Die Förderbrücke hat mitgeholfen, um das brennende Kohleflöz großräumig mit Abraum abzudecken.

Die Förderbrücke im Tagebau Reichwalde hat gute Arbeit geleistet. In zwei Schichten hat sie jeweils Freitag und Samstag Abraum über das vom Großbrand betroffene Kohleflöz verteilt. Sechs Planierraupen haben dann ihren Teil ihrer Arbeit dazu beigetragen, dass die Leag am Sonntagvormittag vermelden kann, dass keine Glutnester mehr vorhanden sind, keine Brandherde mehr für Qualm sorgen. „Die Erdbauarbeiten haben also zu einem positiven Ergebnis geführt“, so Leag-Pressesprecherin Kathi Gerstner nach Rücksprache mit der Werkfeuerwehr.

So kann nun am Sonntag ein nächster Schritt gegangen werden. Die Feuerwehr bereitet das Gelände so vor, das Mitarbeiter der Leag-Abteilung Aus- und Vorrichtung anrücken können, um mit dem Rückbau der Kohlebandanlage zu beginnen. Diese wurde durch den Großbrand, der seit Mittwoch im Tagebau wütete, auf 700 Metern in Mitleidenschaft gezogen. Bereits am Sonntag soll der Rückbau beginnen. Dabei werden die Floriansjünger ganz genau darauf achten, ob sich beim Abbau unter der Anlage noch möglicherweise Glutnester befinden, die es zu Löschen gilt.

Wichtigste Maßgabe ist, den Tagebau wieder schnell aktiv zu kriegen. Parallel geht es dann auch an die Ursachenfindung. Kathi Gerstner zitiert diesbezüglich Leag-Vorstand Uwe Grosser. Er geht bis dato von einer Selbstentzündung des Kohleflözes aus.

(rw)