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| 15:59 Uhr

Tagebau
Nach Brand im Tagebau läuft Bandanlage wieder

Reichwalde. Seit Freitag läuft die Kohleförderung im Tagebau Reichwalde wieder.

Genau einen Monat nach Ausbruch eines Flözbrandes im Tagebau Reichwalde, bei dem die Bandanlage betroffen war, kann die Förderung von Braunkohle und der Transport am Freitag wieder aufgenommen werden, teilt Pressesprecherin Kathi Gerstner mit. In den vergangenen vier Wochen haben 30 Leag-Mitarbeiter und mehr als zehn regionale Firmen mit 50 Mitarbeitern dabei geholfen, die nicht mehr brauchbaren Segmente ab- und einen neuen Abschnitt aufzubauen.

Der Brand war am Nachmittag des 25. April ausgebrochen. Die Brandbekämpfung hatte aufgrund starken Windes und aufflackernder Glutnester mehrere Tage gedauert.

Froh über den schnellen Aufbau der Bandanlage und den Produktionsstart zeigte sich der Leiter der Tagebaue Nochten/Reichwalde, Lutz Mickel. „Es war ein großer Kraftakt, die auf 850 Meter vom Brand betroffene Bandanlage in so kurzer Zeit komplett ab- und wieder neu aufzubauen. Ohne die hohe Motivation unserer Mitarbeiter sowie die Unterstützung unserer langjährigen Servicepartner hätten wir diese Aufgabe in nur vier Wochen nicht stemmen können“, so Mickel. „Die Arbeiten mussten unter permanenter Aufmerksamkeit und Überwachung der Werkfeuerwehr erfolgen. Auch jetzt, nach Löschen des Brandes, bleiben wir wie gewohnt wachsam. Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz.“

Es wurden 140 einzelne Segmente neu errichtet. Auf 320 Schwellen wurden 850 Meter Rückschienen aufgelegt und ein 1800 Meter langer Stahlseilgurt, auf dem die Kohle liegt, eingebaut. Über 12 Kilometer elektrische Kabel sowie 1,8 Kilometer Lösch- und Brauchwasserleitungen wurden verlegt.

(pm/rw)