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| 01:06 Uhr

Mutter Helene Panoscha als Schirmherrin

Weißwasser.. Es ist schon zu einer Tradition vom LSV Neustadt und der Groß-Familie Panoscha geworden, jeweils am Tag vor Silvester die Eishockeyschläger in der Weißwasseraner Eishalle zu kreuzen. Der Panne-Clan hatte es sich 2004 vorgenommen, den Pokal in Familienbesitz zu bringen. (hja)

Es war möglich, ein drittes Mal zu gewinnen und den Pott damit endgültig zu bekommen.
Gleichzeitig wollte die Mannschaft des Panne-Clans nachträglich der Schirmherrin Helene Panoscha, die am 19. Dezember ihren 78. Geburtstag feierte, eine Freude bereiten und die Trophäe in ihren Besitz bringen. Mutter war natürlich in der Halle und wollte die Mannschaft gewinnen sehen.
Für einen Euro Eintritt und ein Glas Glühwein konnten 300 Zuschauer aus Neustadt und Weißwasser ein spannendes Spiel sehen. Beide Trainer, Detlef Kubick vom LSV Neustadt und Mario Panoscha vom Panne-Clan, hatten Bestbesetzungen zur Stelle.
Pünktlich um 18.15 Uhr begann die Partie über zweimal 45 Minuten unter Leitung der Schiris Wilfried Sock und René Kittan. Nach vorsichtigem Abtasten beider Mannschaften fiel das 1:0 für den Clan durch Silvio Panoscha. In der 33. gab es eine 2-Minuten-Strafe für den Panne-Clan. Neustadt in Überzahl konnte aber die Chance zum Ausgleich nicht nutzen. Hier zeichnete sich Keeper Karsten Röhle immer wieder aus. Doch in der 37. Minute kam der LSV Neustadt durch Michael Lohr verdient zum Ausgleich. Fünf Minuten später setzte sich Daniel Huschto durch und schoss für den Clan das 2:1. In der 45. gab eine 2-Minuten-Strafe für Huschto, und der Clan schoss in Unterzahl sogar das 3:1, Torschütze war David Panoscha. So ging es in die Pause. Nach dem Tee begann Neustadt mit der Aufholjagd, und in der 55. Minute erzielte man das 2:3. Auch der LSV-Torhüter Jürgen Ziesch konnte sich immer wieder mit tollen Paraden auszeichnen. In der 61. Minute bekam der Clan eine 2-Minuten-Strafe und somit war die Möglichkeit für Neustadt zum Ausgleich gegeben. In der 65. Minute erzielte Martin Alt aus Neustadt den 3:3-Ausgleich in Überzahl. Damit waren die Zuschauer auf ihre Kosten gekommen. In der 69. Minute ging der LSV Neustadt erstmals in Führung (4:3). Die Neustädter Fans waren außer Rand und Band. Sie sahen den Pokal schon im Besitz ihrer Mannschaft, jedoch in der 75. Minute konnte Robert Zech vom Panne-Clan den 4:4-Ausgleich erzielen. 80. Minute, beide Mannschaften bekamen eine 2-Minuten-Strafe, jedoch ohne Wirkungen. In der 85. Minute gab es für Martin Alt von Neustadt die größte Chance zum Torerfolg für seine Mannschaft, um diese wieder in Führung zu bringen, aber er scheiterte am Torwart vom Panne-Clan, Karsten Röhle. Nach 90 Minuten blieb es beim Unentschieden. So kam es doch noch zum Penaltyschießen. Dabei war die Mannschaft vom Panne-Clan die bessere. Sie gewann schließlich verdient 5:4.