(pm/rw) „Wohl dem, dessen Vorfahren ihm hohe Wälder, und einzeln stehende uralte Eichen, diese stolzen Riesen unsres Nordens überlieferten. Er erblicke sie nie ohne Ehrfurcht und Freude, und halte sie hoch wie seinen Augapfel, denn Alles beinahe schafft Geld und Macht, aber kein Crösus, und kein Alexander vermögen die tausendjährige Eiche in ihrer Majestät wieder herzustellen, wenn der arme Tagelöhner sie einmal gefällt hat.“ So ein Zitat von Fürst Pückler aus dem Jahr 1834. Einst standen dies- und jenseits der Neiße inmitten weitläufiger Felder ganze Gruppen jahrhundertealter, knorriger Eichen. Sie bildeten einen wesentlichen Ausgangspunkt für die Gestaltung des Muskauer Parks und inspirierten Pückler zu fantasievollen Namensgebungen.

Viele Eichen sind längst verschwunden. Nicht wenige haben aber noch Spuren hinterlassen, die es zu entdecken gilt. Die erste thematische Parkführung des Jahres unter Leitung von Astrid Roscher, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, führt am Freitag, 12 April, zu Standorten dern Uralteichen.

Treff ist am 12. April um 15 Uhr die Doppelbrücke. Der Eintritt beträgt sechs Euro, ermäßigt drei Euro, teilt die Stiftung mit.