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Musik verbindet über Ländergrenzen hinweg

Das deutsch-polnische Jugendorchester gestaltete ein gemeinsames Konzert. Die Stücke wurden während des Probenlages einstudiert.
Das deutsch-polnische Jugendorchester gestaltete ein gemeinsames Konzert. Die Stücke wurden während des Probenlages einstudiert. FOTO: Martina Arlt/mat1
Weißwasser. Das deutsch-polnische Jugendorchester der Musikschulen Weißwasser und Zary gestaltete ihr traditionelles Konzert. mat1

Eine Stunde lang präsentierten mehr als 40 Schüler zwischen neun und 18 Jahren ihre Musikstücke, die sie im Rahmen des 31. gemeinsamen Probenlagers in Wojnowo (Polen) erarbeitet haben.

So eröffnete das Jugendorchester unter Leitung von Sylwia Kamzelska-Bronowicka den musikalischen Reigen. Auch Musikpädagoge und Komponist Thomas Stapel brachte mit den jungen Musikern Werke von Telemann aus der "Don Quixote-Suite" und auch "Drei Reisebilder" zu Gehör. Waldemar Wolski begleitete die Musikschüler am Klavier und auch Dorothea Wollstadt als Leiterin der Musikschule Weißwasser begleitete das Flöten-Sextett. Für die Gitarrenmusik zeichneten sich Adam Miklulski und Michal Jakubowski mit den Instrumentalgruppen aus, die zum guten Gelingen des Konzertes beitrugen.

Das Orchester entstand durch die regelmäßige und enge Zusammenarbeit der Musikschulen Weißwasser und Zary/Polen. Erst kürzlich konnten die Musikschulen das 25-jähriges Jubiläum ihrer Zusammenarbeit feiern. Seit 2002 finden zweimal jährlich einwöchige Musikcamps statt, in denen Kinder beider Schulen unter Anleitung polnischer und deutscher Lehrer ein gemeinsames Programm zusammenstellen.

"Zwischen der Pestalozzi-Grundschule in Weißwasser und unserer Musikschule gibt es einen Kooperationsvertrag. So sind wir glücklich, dass wir diese Aula hier für unsere Konzerte nutzen dürfen", sagt Dorothea Wollstadt als Leiterin der Musikschule in Weißwasser.