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Museumskurator regt Gedenktafel für Pücklers Inspektor an

Bad Muskau. Er galt einst als weithin bekannter Schriftsteller und Komponist. Einer seiner Gedichtbände erreichte sage und schreibe 21 Auflagen. amz1

Gleichzeitig war er als Pücklers Inspektor in Muskau tätig. Die Rede ist von Leopold Imanuel Schefer (1784 - 1862).

Heute ist der einst berühmte Muskauer in Vergessenheit geraten. Allerdings existiert seine Villa noch an der Berliner Straße der Parkstadt, wenn auch in baulich stark verändertem Zustand. Der Kurator des Wendischen Museums Cottbus, Werner Meschkank, der aus der Schleifer Gegend stammt, will nunmehr die Erinnerung an Schefer wieder aufleben lassen.

"Ich kann mir gut eine Gedenktafel an der Scheferschen Villa vorstellen", so der Fachmann. "Am besten zweisprachig, nämlich deutsch und sorbisch, da Schefer wendischer Abstammung ist." Muskau habe in dieser Beziehung "etwas nachzuholen". Immerhin gibt es in der Stadt eine Leopold-Schefer-Straße. Zudem ist sein Grab auf dem Alten Friedhof erhalten.