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Motor- und Segelboote zogen auf dem Wasser ihre Kreise

So richtig maritim ging es gestern beim 2. Fest am Bärwalder See zu.
So richtig maritim ging es gestern beim 2. Fest am Bärwalder See zu. FOTO: Foto: André Kurtas
Klitten.. Als wahrer Magnet für Besucher aus nah und fern erwies sich gestern der Bärwader See. Während viele Einheimische per Drahtesel das Gewässer ansteuerten, bevorzugten andere wiederum das Auto. Von André Kurtas


Bereits um 11 Uhr herrschte am Ufer Hochbetrieb. Grund hierfür war das nunmehr 2. Seefest.
An den Aussichtspunkt des Bärwalder Sees, der auf dem besten Wege zu einem der attraktivsten Naherholungsgebiete der Region und darüber hinaus zu werden scheint, zog es die Besucher, die sich an den Informationstafeln des Bergbauunternehmens einen Überblick über das Areal holten.
Etwas weiter unten zogen bereits am Vormittag Segel- und Motorboote auf dem Gewässer ihre Kreise. Viele Besucher standen am Ufer und schauten mit der Bratwurst oder dem Bier in der Hand dem munteren Treiben auf dem See zu.
„Es ist schon sehr interessant, was sich in letzter Zeit hier so alles getan hat“ , freute sich Horst Buchholz, der zusammen mit Bekannten das Seefest besuchte. „Wenn das so wie geplant weiter geht, dann wird hier bald eine Hochburg für Wassersportler entstehen“ , so sein Kommentar.
Wer wollte, konnte gestern auch per Krangondel einen Blick aus der Vogelperspektive genießen. Besonders gefragt waren auch die Bootstouren auf dem See. Verschiedene Anbieter hatten hierfür ihre Boote am Steg festgemacht.
Mit diesem nunmehr zweiten Seefest wollte auch das Dreigestirn Förderverein, Gemeinde Klitten und Bergbauunternehmen den Bürgern der Anrainerkommunen die Möglichkeit geben, zum einen das Informationsbedürfnis zu stillen, und zum anderen sich einander näher zu kommen. „Der Bärwalder See soll so etwas wie ein Bindeglied sein“ , so Mitglieder des Fördervereins.
Gleichzetig wolle man mit diesem Seefest das Gewässer auch überregional bekannter machen, hieß es. Mit von der Partie waren gestern auch Vereine und verschiedene Einrichtungen sowie Institutionen, so unter anderem die Polizei, die gleich hoch zu Ross mit der Pferdestaffel areiste. Einen Stand aufgebaut hatte auch die Begegnungsstätte Nochten des Landfrauenvereins. Bereits zum zweiten Mal war Schreibwarenhändlerin Karin Graf aus Klitten mit dabei. Sie spielte die Lotto-Fee. Blasmusik sowie die Hilfe zahlreicher regionaler Firmen, die auch als Sponsoren in Aktion traten, und eine ausreichende gastronomische Versorgung trugen außerdem zum guten Gelingen dieses Festes bei.
Wie die RUNDSCHAU vom Veranstalter erfuhr, soll die Flutung des Sees im Zeitraum 2005/2006 abgeschlossen sein.
Der Bärwalder See wird dann mit einer Wasserfläche von 1281 Hektar der größte Binnensee Sachsens sein. Bis dahin, wird es aber noch so einige Seefeste am Ufer des Gewässers geben.