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| 02:46 Uhr

Morgendliche Verkehrssituation am Schulkomplex kritisiert

Schleife. Die allmorgendliche Verkehrssituation vor der Grundschule Schleife hat Gemeinderat Jörg Funda jetzt heftig kritisiert. "Es ist ja noch viel, viel schlimmer geworden, als es in der Vergangenheit der Fall war", so die Meinung des Rohners. Gabriela Nitsche

Er beschrieb die oft erlebte Situation wie folgt: Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto, halten an, setzen ihren Nachwuchs ab und würden dabei überhaupt nicht auf andere Verkehrsteilnehmer, ob Autofahrer oder Fußgänger, achten. Funda gab dazu zum Beispiel eine Beobachtung preis und erwähnte einen Pkw mit Cottbuser Kennzeichen. "Ich würde mir wünschen, dass die Polizei dort stärker kontrolliert. Es ist echt eine Katastrophe, was sich dort abspielt."

Ratsmitglied Wolfgang Goldstein, der Leiter der Oberschule ist, bestätigte die Beschreibung und Kritik: "Die fahren einen glatt um. Ich hab die Polizei schon gebeten. Sie war nicht einmal da, obwohl das Problem seit Jahren bekannt ist", kritisierte auch Goldstein. Schleife als Gemeindeverwaltung könne diesbezüglich jedoch nicht eingreifen und Knöllchen verteilen, hieß es. "Wir sind nur für den ruhenden Verkehr zuständig", erklärte Bauamtsleiter Steffen Seidlich in diesem Zusammenhang. Er wolle die Problematik aber noch einmal an die für Schleife zuständige Bürgerpolizistin vom Revier in Weißwasser herantragen.

Einwohner Helmut Schur wusste ebenso ein Lied davon zu singen. Am schlimmsten sei das Chaos gegen 7.15 Uhr. "Die Eltern sind keine Vorbilder." Als vor einiger Zeit eine Polizeistreife am Kreisverkehr kontrollierte, habe er gemeint, dass sie dort verkehrt seien. Sie sollten sich doch früh an die Schule stellen. Die Antwort, die er erhielt und vor den Räten zitierte, gehörte nicht in die Kategorie "freundlich".