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Mönch: "Weißwasser ist keine Option für uns"

Krauschwitz. Für eine mögliche Einheitsgemeinde von Krauschwitz mit Weißwasser sieht Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler) wenig Chancen. "Es gab Gespräche mit Weißwasser, dem Landratsamt und dem Freistaat", bestätigte er auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Christian Köhler

Allerdings stimme Görlitz einer Verwaltungsgemeinschaft nicht zu, weil die Personalkosten zu hoch wären. Ferner lege laut Rüdiger Mönch der Freistaat ein Veto bei einer Krauschwitzer Fusion mit Weißwasser ein, weil Bad Muskau damit isoliert wäre. "Selbst bei einem Bürgerentscheid für Weißwasser würde das sächsische Innenministerium keine Zustimmung erteilen", sagte Mönch. Gleichzeitig ergänzte er, dass "Weißwasser wenig Kraft dafür eingesetzt habe, das Thema Eingemeindung voranzutreiben".

Bei den Verhandlungen zu einer Einheitsgemeinde zwischen Krauschwitz und Bad Muskau bestehe zudem die Hoffnung, Gablenz mit einzubeziehen. Derzeit bildet Gablenz mit Bad Muskau eine Verwaltungsgemeinschaft.