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| 01:07 Uhr

Modellflieger waren in ihrem Element

Kleine und größere Modelle hatten die Krauschwitzer bei ihrem Fest zu bieten.
Kleine und größere Modelle hatten die Krauschwitzer bei ihrem Fest zu bieten. FOTO: Foto: André Kurtas
Krauschwitz/Weißkeißel.. „Achtung, Flugbetrieb!“ , so hieß es am vergangenen Wochenende auf dem Modellflugplatz in Weißkeißel-Kaupen. Hier drehten zahlreiche Flugmodelle, angefangen vom einfachen Segler bis hin zum Verbrenner, ihre Runden. Die eigentlichen Hauptakteure blieben jedoch am Boden. André Kurtas

Wer sich für Modellbau, speziell für den Flugmodellbau, interessiert, kannte an diesem Tag nur dieses Ziel. Hierher luden die Mitglieder des Krausch witzer Modellsportklubs zum traditionellen Flugplatzfest ein.
Das ganze Jahr über wird dort auf diesen Höhepunkt hin gearbeitet. In Kaupen wurde am Samstag und Sonntag gezeigt, was in unzähligen Stunden der Freizeit geschaffen wurde.
Den Hut hatte bei diesem Schaufliegen wieder einmal Vereinsvorsitzender Joachim Scholz auf. Der Krauschwitzer, der sich seit über 50 Jahren mit dem Flugmodellbau beschäftigt, konnte an diesem Nachmittag auch einige auswärtige Modellsportfreunde in Weißkeißel-Kaupen begrüßen. So unter anderem auch Freunde aus Brandenburg, Bayern oder anderen befreundeten Vereinen. Schon seit vielen Jahren gibt es enge freundschaftliche Verbindungen mit ähnlichen Klubs. „Wir besuchen uns bei verschiedenen Schauvorführungen gegenseitig“ , so Scholz. Für die Sicherheit war am Wochenende Flugleiter Wolfgang Heinze verantwortlich. „Ich bin bereits seit Anfang an dabei und betreibe den Flugmodellsport bereits seit 1970“ , erzählte er im Gespräch gegenüber der RUNDSCHAU. Eigentlich ist er gegenwärtig wegen der Arbeit mehr in Bayern als zu Hause, doch das Flugplatzfest ließ er sich nicht entgehen, auch wenn es für ihn mit etwas Arbeit verbunden war. Mit zu den fleißigen Helfern zählten am Samstag auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weißkeißel, die mit ihrem Löschfahrzeug anrollten, um die staubigen Zufahrtswege zum Flugplatz zu bewässern.
Unter den Flugmodellbauern wurde am Samstag und Sonntag erklärt, gefachsimpelt und die neueste Technik vorgestellt. Die Zuschauer am Rande staunten, was die kleinen, aber auch über zwei Meter großen Flugmodelle für Kunststücke in der Luft zauberten.
Wie lange man denn eigentlich an solch einem Modell arbeitet und welche Materialien man beim Flugmodellbau verwendet, wollten einige Besucher wissen. „Wir verwenden eigentlich alles, was andere Leute wegwerfen“ , so der Kommentar der Experten. Eine genaue Fertigungsdauer der Modelle könne man jedoch nicht angeben, da diese von den verschiedensten Bauweisen abhänge.
So hatten die Krauschwitzer vom Segelfliegen bis zum großen Verbrenner eine große Auswahl an Modellflugzeugen zum Startplatz gebracht, die die Blicke der Besucher auf sich zogen. Große Beachtung fanden auch die Gleitschirmflieger mit Rückenmotor.
Die Modellbauer waren am vergangenen Wochenende in Weißkeißel-Kaupen in ihrem Element und zeigten, zur Freude der Zuschauer, wie gut sie ihre Modelle von der Erde aus steuern können. Derzeit gehören 32 Mitstreiter zum Krausch witzer Klub, der sich über weitere Interessenten freuen würde. Nächster Höhepunkt ist das traditionelle „Abfliegen“ im Oktober.