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| 01:03 Uhr

Mit Speck und Zwiebeln in Sprey

Sprey.. „So warm war es bei unserer Tour sicherlich noch nie“ , erklärten am Samstagmorgen einige Spremberger, die in Sprey aus ihren Booten stiegen. André Kurtas

Traditionell führten die Kanuten der SG Einheit auch zu Beginn des Jahres 2005 wieder ihre legendäre „Eierfahrt“ über den Schwarzen Schöps sowie die Spree durch. „Wir haben heute gutes Wasser“ , erklärten sie fachmännisch.
Schon seit Jahrzehnten überbringen von Jahr zu Jahr immer wieder Mitglieder des Sportvereins die obligatorischen Neujahrsgrüße.
Viele von ihnen haben schon dutzende Male und mehr ihre Paddel bei solch einer Eierfahrt in die Gewässer getaucht. „In diesem Jahr sind wir 15 Teilnehmer in zehn Booten“ , berichtet Carsten Handrick, als er sein Boot aus dem Wasser an das Ufer zieht. Mit an Bord hatten die Spremberger Wassersportler auch die obligatorische Marschverpflegung. Zum Proviant zählten neben Thermosflaschen mit heißem Tee und Kaffee auch die entsprechenden Spaßmacher in flüssiger Form. „Heute gibt es mit Speck und Zwiebeln ein deftiges Kanutenfrühstück“ , lachten die Wassersportler.
Eingesetzt wurden die Boote zur diesjährigen Eierfahrt traditionell bereits in Boxberg. Von hier aus führte der Wasserweg nach Sprey, zur Schutzhütte. Hier wurde zur Frühstückszeit eine erste Rast eingelegt. Mit von der Partie war auch wieder Elli Bigon aus Kringelsdorf, die „ihre Spremberger“ bereits seit Jahrzehnten immer an der gleichen Stelle willkommen heißt und so etwas wie die gute Seele der Kanuten ist.
Gegenseitig wurden traditionell die Neujahrsgrüße ausgetauscht. Zum Abschluss gab es noch einen „Kleinen“ zum Durchwärmen, bevor es wieder in die Boote ging.
Bis Sprey war man ganz gut auf der Wasserstraße vorangekommen, lediglich ein Baum versperrte kurzzeitig die Weiterfahrt.
Unter den einzelnen Bootsbesatzungen ist natürlich auch Partnerschaft gefragt. Jeder muss sich auf seinen zweiten Mann verlassen können.
Viele Bootspaare sind aber schon ein lang eingespieltes Team, das so manche Fahrt gemeinsam bestritten hat.
Über die Station in Neustadt paddelten die Spremberger nach dem Aufenthalt in Sprey ihrem Endziel, dem Spremberger Bootshaus entgegen.
In Neustadt angekommen, genossen die Kanuten ein Mittagessen. Weiter ging die Fahrt in Richtung Spremberg.