Nach einem Höhne-Freistoß wurde der Grün-Weiß-Kapitän im Einheit-Strafraum umgestoßen. Schiedsrichter Fiehring aus Kamenz entschied umgehend auf Strafstoß. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher zum 0:1 für die Turnerheimkicker (14.).
In der 26. Minute zeigten sich die Gastgeber erstmals vor dem Tor der Weißwasseraner. Aus dem Gewühl heraus suchten sie den Torerfolg.
Zunächst gelang es André Fritsche, den Schuss abzublocken und im zweiten Versuch konnte Keeper Ronny Wetzke den Ball aus der Gefahrenzone schlagen.
Das Team von Robert Reiß setzte aber weiter konsequent nach. So wurde André Fritsche im Mittelkreis angespielt. Mit gutem Auge für den Mitspieler leitete er den Ball auf Stephan Abramek weiter. Dieser setzte sich über die linke Außenbahn clever durch und kam zum Flanken. Seine Hereingabe wurde von den Gastgebern verpasst, aber Stefan Beil stand goldrichtig und schob problemlos zum 0:2 für Weißwasser ein (28.).
In der 43. Minute zwang Stephan Abramek mit einem strammen Schuss den Einheit- Keeper zu einer Parade. Mit einer Hand kam er noch an den Ball, welcher im tiefen Schnee liegen blieb. Kein Grün-Weißer setzte nach, so dass der Torwart im Nachfassen die Situation bereinigen konnte.
Die erste nennenswerte Aktion nach dem Seitenwechsel blieb den Gästen aus Weißwasser vorbehalten, doch ohne den erwünschten Erfolg. In der 60. Minute sorgte ein Einheit-Freistoß für Aufregung. Im Eifer des Gefechts kam ein Hoyerswerdaer Spieler im Strafraum zu Fall. Der von Schön ausgeführte Strafstoß ging allerdings links am Tor vorbei.
Diese Aktion läutete eine starke Druckphase der Gastgeber ein. Nach einer angeblichen Abseitsposition der Grün-Weißen setzte Einheit einen gefährlichen Konter. Turnerheimkeeper Wetzke zeigte sich aber auf der Höhe und konnte die Situation per Fußabwehr entschärfen (65.).
Hoyerswerda gelang es immer wieder, Weißwasser in die Defensive zu drängen.
Dann fing André Fritsche einen Befreiungsschlag der Gastgeber an der Mittellinie ab. Mit einer hervorragenden Einzelleistung setzte er sich bis zum Strafraum durch und legte für den agilen Beil auf, welcher aus der Drehung zum 0:3 für Weißwasser einnetzen konnte.
Kapitän Silvio Pätzold leitete mit seinem Zuspiel auf Stephan Abramek die nächste gefährliche Situation ein. Mit einem sehenswerten Solo setzte sich Abramek bis zum Strafraum durch. Vor dem Keeper bewies er Nerven und ein gutes Auge. Uneigennützig legte er für Sturmpartner Stefan Beil auf, welcher mit seinem dritten Treffer den 0:4-Endstand erzielte.