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| 01:04 Uhr

Mit der Karte wird über den Tellerrand geschaut

NOL.. Um die Touristen länger in der Region zu halten, wird seit Jahr und Tag darüber geredet, die Angebote zu bündeln und über den lokalen Tellerrand zu schauen – mit mehr oder weniger Erfolg. Nun ist ein Instrumentarium in Vorbereitung, das genau dieses Vorhaben in die Tat umsetzen hilft. Von Regina Weiß

Die Marketinggesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH bereitet den Start der LausitzCard vor. Der Countdown dafür läuft auf Hochtouren. Diese Karte soll ein Gewinn für die Region sein, weil ja auch Nord und Süd, West und Ost verknüpft werden. Mit der Card können Gäste, Touristen und Bewohner der Oberlausitz beim Besuch regionaler Freizeit-, Kultur-, und Sporteinrichtungen Bonuspunkte sammeln und Gutscheine einlösen.
„Tourist A kommt nach Weißwasser ins Glasmuseum und erwirbt dort unsere Karte. Nicht nur dort, sondern vielleicht auch bei der Waldeisenbahn oder einem Bad der Region sammelt er Punkte. Dann will er sich in Zittau noch das Fastentuch ansehen. Er hat schon so viele Punkte angesammelt, dass dieser Besuch für ihn kostenfrei funktioniert“ , beschreibt Lars Neitzel, Mitarbeiter der Marketinggesellschaft das System.
Von dieser Vernetzung und der Vermarktung des Angebotes profitieren beide Seiten. Zum einen spart der Kunde bares Geld, zum anderen können die Partnerunternehmen mit mehr Kundschaft rechnen. Hinzu kommt, dass sie in die Marketingaktivitätetn der LausitzCard und damit der Region Oberlausitz eingebunden sind. In der zweiten Ausbaustufe, so Lars Neitzel, soll die LausitzCard ihrem Namen alle Ehre machen und auf die gesamte Lausitz ausgebreitet werden. Entsprechende Gespräche laufen mit den Partnern im Brandenburgischen.
Doch bevor man den zweiten Schritt macht, muss der erste erfolgreich verlaufen. Und so haben unlängst Gespräche mit den Unternehmen der Region begonnen, um diese als Akzeptanzstellen (Systempartner) für die Card zu gewinnen. 30 solcher Stellen sollen bis zum September geschaffen sein. Bei der Anschaffung und Einrichtung des Terminals will die Marketinggesellschaft den Partnern finanziell unter die Arme greifen.
Mit 10 000 Karten soll der Start erfolgen. Ziel ist es, die Zahl in den nächsten zwei Jahren auf 80 000 bis 100 000 anwachsen zu lassen.

Termin LausitzCard-Vorstellung
 Wer mehr über die Karte und ihre Möglichkeiten wissen möchte, wer Partner der Marketinggesellschaft in diesem Bereich werden will, der sollte am 22. Juli den Weg nach Bischofswerda ins Kulturhaus suchen. Dort beginnt um 17 Uhr eine Präsentationsveranstaltung rund um das Konzept der Karte.