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| 15:54 Uhr

Tradition
Mit dem Titel „Immaterielles Kulturerbe“ ausgezeichnet

Vertreter der einzelnen Schützenvereine aus dem Schützenkreis 14 nahmen aus den Händen von René Köppen, 1. Kreisschützenmeister (4.v.r.), am Samstag das Plexiglasschild mit der Aufschrift „Immaterielles Kulturerbe Schützenwesen“ in Empfang.
Vertreter der einzelnen Schützenvereine aus dem Schützenkreis 14 nahmen aus den Händen von René Köppen, 1. Kreisschützenmeister (4.v.r.), am Samstag das Plexiglasschild mit der Aufschrift „Immaterielles Kulturerbe Schützenwesen“ in Empfang. FOTO: Arlt Martina
Groß Düben. Mitglieder des Schützenkreises 14 kamen zur Delegiertenkonferenz in Groß Düben zusammen. Von Martina Arlt

Seit Jahren ist es nun schon Tradition, dass sich die Vereine des Schützenkreises 14 zu ihrer Delegiertenkonferenz in Groß Düben im Saal des Gasthauses Köppen  treffen. Zehn Schützenvereine mit circa 400 Mitgliedern gehören diesem Kreis an. Dann ziehen sie Resümee und machen auf die weiteren Vorhaben und Treffen aufmerksam.

René Köppen als Erster Kreisschützenmeister im fünften Jahr ließ am Samstag nicht lange auf sich warten und begann auch gleich mit den „großen Sachen“ des Tages. Er war des Lobes voll über die  Arbeit des Schützenfreundes Karl Heinz und überreichte ihm die Goldene Ordonanzschnur. Karl Heinz ist gleichzeitig auch Vizepräsident im Sächsischen Schützenbund.

Mit großer Freude bekam auch die Jugendschützenkönigin Aileen Altus (17) vom SV Krauschwitz ihre Schärpe umgelegt. Als Schützenkönig ging Thomas Fanke von den Spremberger Heideschützen hervor.

René Köppen hatte gleich noch eine positive Nachricht zu verkünden und verteilte an Vertreter der einzelnen Schützenvereine aus dem Schützenkreis 14 die Plexiglasschilder mit der Aufschrift „Immaterielles Kulturerbe Schützenwesen“. Denn es war wohl nicht ganz einfach, das „Schützenwesen in Deutschland“ ins bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes eintragen zu lassen. Die Deutsche Unesco-Kommission vergibt diese Auszeichnung nur sehr sparsam und nach sorgfältiger Prüfung. Es ist ein einzigartiges Prädikat, das nicht durch beliebige Vergabe entwertet werden darf, hieß es. „Die Tatsache, dass wir offiziell als immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet worden sind, sollten wir, unsere Vereine, möglichst oft und mit größtem Selbstbewusstsein der Öffentlichkeit zeigen und kommunizieren. Das Acrylglasschild dürfte für diesen Zweck sehr hilfreich sein“, so ist es im Brief vom Präsidenten des Deutschen Schützenbundes zu lesen.

„Dieses Schild eignet sich für die Anbringung im Eingangsbereich Eures Schützenhauses oder Vereinsheimes. Es ist bruchsicher und hält jahrelang jeder Witterung stand.  Es hat eine hochwertige, klare Optik, ist pflegeleicht“, so René Köppen.

Auch junge Schützen im Alter ab 18 sind in den Vereinen gern willkommen. Sie bekommen dann im Jugendausbildungszentrum Weißwasser von Heiko Slama und Jörg Schröter das entsprechende Rüstzeug.  

In diesem Jahr soll auf jeden Fall die Sportförderung in den Vereinen vorangehen Das heißt, Geld wird für Sporttechnik eingesetzt wie Westen oder Sportbekleidung. Denn jeder Schütze zahlt auch regelmäßig in die Kasse des Schützenkreises 14 ein. Weiterhin sollen die Schießplätze auf Vordermann gebracht werden. Mit dieser Aufgabe sind die Groß Dübener – der Verein zählt mehr als 40 Mitglieder –   bereits seit Monaten beschäftigt und so ist die Fertigstellung im Jahr 2018 geplant.

Geplant ist auch, dass die Schützen am 28. April 2018 am Landesschützentag in Borsdorf teilnehmen.