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| 18:50 Uhr

Aufgeschnappt
Mit dem Karpatenschreck auf Tour

Wolfgang Rasper bei seiner Rede.
Wolfgang Rasper bei seiner Rede. FOTO: Regina Weiß
Weißwasser . Was den Journalisten in dieser Woche so unter die Feder gekommen ist.

Gemeinderat Jürgen Noack erinnerte in der jüngsten Ratssitzung in Gablenz daran, dass wenigstens eine Tagung des Rates in Kromlau stattgefunden hat. Das sollte man doch wieder mal machen. Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) nahm den Vorschlag mit Humor auf. „Ihr müsst keine Angst haben, ihr kommt schon nicht zu kurz“, sagte er. Auch wenn die Tagungen in Gablenz stattfinden, geht es doch fast immer um Kromlau.

In der jüngsten Ratssitzung nutzte Bürgermeister Dietmar Noack (CDU) die Gelegenheit, um sich bei all denen zu bedanken, die sich bei der 725-Jahr-Feier von Gablenz eingebracht haben. „Es war ein herrliches Fest“, so der Gemeindechef. Und in diesen Tenor stimmten viele mit ein. Dirk Thorausch: „Es war eine schöne Woche.“ Besonders wurde der neue Bildband gelobt. „Man hört nur Positives“, so Karl-Heinz Krahl. „Die Sache hat wirklich Hand und Fuß. Auch wenn ich kein gebürtiger Gablenzer bin, haben wir an zwei Tagen in der Familie zusammengesessen und uns das Buch angeschaut. Toll“, so Uwe Horbaschk.

Wer Wolfgang Rasper kennt, der weiß, große Reden schwingen, ist nicht sein Ding. Doch als der Cheforganisator der Lausitz-Rallye jetzt 70 Jahre alt geworden ist und das in der Gaststätte „Zum Hammer“ in Neustadt feierte, hatte er extra ein Manuskript ausgearbeitet, um möglichst keinen von der Familie, den Freunden, Wegbegleitern und Sponsoren zu vergessen. Ein besonderer Dank ging an Ehefrau Dagmar und Hausärztin Dr. Maren Piesker. Diese hätten zusammen dafür gesorgt, dass er noch so fit ist und so jugendlich aussehe, obwohl jetzt zwei Drittel seines Lebens rum seien. Er hoffe, dass die Betreuung bis zur 30. Rallye reiche. Dann hätte Rasper schon fast die 8 vor der 0 stehen. Seine Mitstreiter mussten lachen. Boxbergs Gemeinderat Horst Jannack überlegte laut: „Dann muss ich mit dem Rollator kommen.“ Apropos Fahrzeuge. Die spielen ja bei der Lausitz-Rallye nun wahrlich keine untergeordnete Rolle. Ein Auto hob Wolfgang Rasper besonders hervor. Mit dem Karpatenschreck waren er und Eckhard Jurk, Geschäftsführer von Radio WSW, noch zu DDR-Zeiten im Raum Hoyerswerda unterwegs gewesen, um per Lautsprecher Werbung für den Rennsport zu machen. Hinter dem Spitznamen „versteckt“ sich ein rumänischer Transporter.

Mit einem lauten Tatütata ist am Dienstag die Drehleiter der Feuerwehr Weißwasser auf das Gelände des Njepila-Hofes in Rohne gefahren. Keine Angst, kein Brand war die Ursache. Vielmehr ging es den Kameraden darum, eine Freundin der Feuerwehr zu überraschen. RUNDSCHAU-Reporterin Gabi Nitsche bekam eine Einladung, in den Rettungskorb zu steigen und in die luftige Höhe von 30 Metern hinaufgefahren zu werden. Hoch hinaus ging es damit für die Journalistin an ihrem letzten Arbeitstag vor ihrem Unruhestand.

Heiß war nicht nur die Haushaltsdiskussion des Weißwasseraner Stadtrates diese Woche im Saal der Bibliothek. Auf Antrag von Stadtrat Hartmut Schirrock stimmten die Abgeordneten darüber ab, das Saallicht als zusätzliche Wärmequelle abzustellen und dafür die Sonne durch die bislang geschlossenen Lamellen einzulassen. Dem Ansinnen wurde zugestimmt. Doch schon ein paar Minuten später zogen mehrere Anwesende die Lamellen wieder zu. Folgerichtig wurde das Licht erneut angeschaltet. Wie indes mit dem missachteten Beschluss verfahren wird, blieb bislang offen. ⇥(rw/trt)

Andreas Hanl von der Feuerwehr Weißwasser steht mit Gabi Nitsche im Korb der Drehleiter. Zum Abschied ginges  hoch hinaus.
Andreas Hanl von der Feuerwehr Weißwasser steht mit Gabi Nitsche im Korb der Drehleiter. Zum Abschied ginges hoch hinaus. FOTO: Regina Weiß
(rw/trt)