Die Idee für den provisorischen Schutz hatte Herbert Hilbert: „Unser Krabat braucht ein schützendes Dach, um uns noch lange Zeit erhalten zu bleiben“ , äußerte er bereits Ende des vergangenen Jahres und stieß damit auf offene Ohren.
Um Spenden von Senioren bemühte sich Helfried Göschick. Schon bald klimperten reichlich hundert Euro in der Spendenbox. Diese wurde dann in der Praxis des Initiators aufgestellt und füllte sich nach und nach immer mehr. Großzügig zeigten sich auch die Unternehmer und Ärzte. Der hölzerne Geselle bekam davon wenig mit, denn er wurde vorsorglich in der Koblenzer Lackiererei Pötschke mit Holzschutzmitteln konserviert. Bis die Sagenfigur an ihren eigentlichen Bestimmungsort gestellt wird, begrüßt sie die Gäste der Gaststätte „Zum Schwan“ hoheitsvoll. Die endgültige „Behausung“ ist noch in Arbeit. Viele fleißige Handwerker zimmern gemeinsam nach dem Entwurf von Wolfgang Kraus, der selbst gern und oft in die Rolle der Sagenfigur schlüpft. Zimmermeister Robardet führt dabei Regie, die Tischlerei Pech aus Koblenz und die Mitglieder der Handwerkergruppe des Heimatvereines erledigen die Zuschnittarbeiten. Wann der neue Schutz für die Holzfigur endgültig fertig ist, stehe noch nicht fest, erklärte Herbert Hilbert.