Aufgrund der aktuellen Lage hat der Landkreis Görlitz in der turnusmäßigen Beratung mit allen Krankenhausleitungen gemeinsam festgelegt, den Stufenplan für die Versorgung von Covid-19-Patienten vom 17. März vorerst aufzuheben. Alle Krankenhäuser sind nun wieder in den Normalbetrieb übergegangen. Gleichwohl wurden Grundsätze zur Bereitstellung von Behandlungsbetten bei einem möglichen neuen Anwachsen von Fallzahlen festgelegt, teilt die Pressestelle der Kreisverwaltung mit. Im Bereich des Rettungsdienstes gab es speziell für den Transport von Cronaerkrankten vorgesehene Fahrzeuge, um einer unbeabsichtigten Infektionsübertragung vorzubeugen. Inzwischen arbeitet auch der Rettungsdienst, unter den neuen Gegebenheiten, wieder im Normalbetrieb.

Warum die Krise gut gemeistert wurde

Das gemeinsame Handeln von Krankenhäusern, ambulant tätigen Ärzten, der Rettungsdienste und Leitstellen für eine einheitliche medizinischen Versorgungsstrategie des Landkreises Görlitz, sei die Herausforderung in der Pandemie gewesen. Das dies den Beteiligten gelungen ist, zeige sich auch dem niedrigen Ausbruchsgeschehen der Krankheit kreisweit, heißt es aus Görlitz.
Am 17. März wurde mit allen Krankenhäusern ein Stufenplan für die Versorgung von Covid-19-Patienten vereinbart und in Kraft gesetzt. Die steigende, nicht planbare Belastung der ambulanten und stationären Versorgungssysteme war trotz einer vergleichsweisen geringen Fallmenge eine enorme Herausforderung für die Einrichtungen und für alle Gesundheitsberufe. Insgesamt wurden 42 bestätigte Corona-Erkrankte in den Kliniken des Kreises behandelt. Das Malteser Krankenhaus St. Carolus in Görlitz hat zusätzlich Räumlichkeiten für eine Spezialambulanz bei Häufung von Testverfahren zur Verfügung gestellt – streng getrennt vom Regelbetrieb.