Görlitz ist mal wieder Wolfsland. In der gleichnamigen Krimi-Reihe haben Yvonne Catterfeld und Götz Schubert Anfang April 2021 in bewährter Art und Weise an der Neiße vor der Kamera gestanden. „20 Stunden“ soll die inzwischen elfte Folge der Krimis heißen, die als Beitrag des MDR in der Reihe der „Krimis am Donnerstag“ in der ARD laufen.
Diesmal gab es für die beiden KommissarInnen in Görlitz viel Aufregung, nicht nur vor der Kamera. Ein Unfall sorgte für zusätzlichen Nervenkitzel am Set.

Worum geht es in „Wolfsland - 20 Stunden“?

Wie üblich in der Krimi-Reihe-Wolfsland ist die Story ein Mix aus den persönlichen Geschichten und Abgründen der beiden Protagonisten und einem tatsächlichen Mord, denn sie gemeinsam aufklären sollen. Diesmal kündigt die ARD den Plot so an: „Ein sonniger später Nachmittag. Kein Grauen, keine Krähen, kein Unheil weit und breit. Burkhard Butsch Schulz (Götz Schubert) hat seine schwere Verletzung auskuriert und fühlt sich vitaler als je zuvor. Und auch Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) hat ihre Dämonen gut genug im Griff, um beinahe optimistisch und lebensfroh zu wirken. Gemeinsam schleppen die beiden Möbel in Butschs neue Wohnung, frotzeln über dies und jenes, als ein gellender Schrei durch das Treppenhaus schallt. Der Beginn eines Alptraumes, der 20 Stunden dauern soll …“

Wie liefen die Dreharbeiten zu „Wolfsland - 20 Stunden“?

Gut. Rund zwei Wochen hielt die sich Filmcrew in Görlitz auf. Gedreht wurde unter anderem auf dem Untermarkt und im Stadtteil Weinhübel. Für das Team um Yvonne Catterfeld und Götz Schubert sind die Dreharbeiten in der Stadt inzwischen Routine. Bereits zum elften Mal trafen sie sich zur gemeinsamen Arbeit in Görlitz.
Lediglich ein Unfall sorgte zwischenzeitlich für Aufregung am Set. Verletzt wurde allerdings keiner der Schauspieler. Der betroffene Mitarbeiter der Crew kam vorübergehend zur Untersuchung ins Krankenhaus.

Wann kommt „Wolfsland - 20 Stunden“ ins Fernsehen?

Einen genauen Sendetermin gibt es noch nicht. Voraussichtlich im November könnte Teil 11 der Wolfsland-Reihe aber wohl in der ARD zu sehen sein. Die Pressestelle der ARD informiert lediglich: „Ausgestrahlt wurden bislang acht Folgen dieser Reihe, zwei weitere sind bereits produziert. Die Sendetermine stehen noch nicht fest.“

Wie geht es mit den Wolfsland-Krimis weiter?

Das ursprünglich 2016 als Test gestartete Format der Wolfsland-Krimis hat sich seinen Markt erobert. Die Produktionen des MDR holen regelmäßig gute Quoten im ARD-Hauptprogramm und sollen deshalb fortgesetzt werden. Acht Folgen wurden inzwischen ausgestrahlt. Die Folgen neun und zehn sind fertig produziert. Nach den Dreharbeiten für Teil elf sind die nächsten bereits in Planung. Im Herbst soll das Drehteam erneut in Görlitz an die Arbeit gehen.
Ausgestrahlt werden die Wolfsland-Krimis üblicherweise im Doppelpack, an jeweils zwei aufeinanderfolgenden Donnerstagen. Zuletzt liefen „Kein Entkommen“ und „Das Kind vom Finstertor“ im Dezember 2020.

Was sagt Yvonne Catterfeld zu den Dreharbeiten von Wolfsland?

„Mein Motto lautet: Drehzeit ist Lebenszeit – ich möchte also auch bei der Arbeit und drumherum eine gute Zeit haben. Das trifft hier in Görlitz auf alle Fälle zu, ich fühle mich sehr wohl“, erklärte Yvonne Catterfeld 2016 zum Start der Reihe im RUNDSCHAU-Interview.
Noch scheint sie den Geschmack an der Reihe und ihrer Rolle nicht verloren zu haben: „Ich kann mich in jeder Folge auf eine andere Charaktereigenschaft fokussieren . Mal ist es die Verlässlichkeit, Butsch zur Seite zu stehen. Dann sind es wieder Violas Ängste und Abgründe, ihre Albträume und die Befürchtung, dass in ihr jemand steckt, vor dem sie Angst hat. Das macht sie unberechenbar und auch unberechenbar vor sich selbst.“
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Youtube Das Entweder-Oder-Lausitz-Interview mit Yvonne Catterfeld und Götz Schubert