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| 12:26 Uhr

Gesundheitswesen
Martin-Ulbrich-Haus bekommt ein Ambulanzzentrum

Das Orthopädische Zentrum Rothenburg sieht einer weiteren Großinvestition entgegen: Für zwei Millionen Euro soll ein neues Ambulanzzentrum entstehen.
Das Orthopädische Zentrum Rothenburg sieht einer weiteren Großinvestition entgegen: Für zwei Millionen Euro soll ein neues Ambulanzzentrum entstehen. FOTO: Uwe Menschner
Rothenburg. Der Aufsichtsrat hat der neuerlichen Großinvestition zugestimmt und bekennt sich damit zur Zukunft des orthopädischen Fachkrankenhauses in Rothenburg. Von Uwe Menschner

Der Aufsichtsrat der Orthopädisches Zentrum Martin-Ulbrich-Haus Rothenburg gGmbH hat den Weg für eine weitere Großinvestition freigemacht: Circa zwei Millionen Euro sollen in den Um- und Neubau eines Ambulanzzentrums fließen. In diesem sind die ambulanten Untersuchungs- und Therapieangebote der Einrichtung zusammengefasst.

Für den Geschäftsführer des Orthopädischen Zentrums, Jörg Ruppert, bildet der Aufsichtsratsbeschluss eine Bestätigung der Strategie, den Standort als Spezialklinik im Bereich der Orthopädie sowie der orthopädischen Nachversorgung zu positionieren: „Für unsere Patienten bedeutet der Beschluss, dass wir die Versorgungskette im orthopädischen Bereich und auch darüber hinaus weiter stärken können. Von Fachklinik und Reha über Schmerztherapie, Physio- und Ergotherapie bis hin zur
Osteopathie befindet sich dann alles unter einem Dach.“

Andreas Böer, Vorsitzender des Aufsichtsrates, sieht in der Genehmigung für die Investition ein klares Bekenntnis zur Standortsicherung und Weiterentwicklung des Orthopädischen Zentrums. Die Planungsarbeiten sind nach seinen Angaben bereits abgeschlossen, die Baugenehmigungs- sowie Ausschreibungsphasen sollen noch in diesem Jahr beginnen. „Beim Ausschreibungsverfahren liegt der Fokus, wie auch bei anderen Bauvorhaben, in erster Linie auf regionalen Unternehmen“, betont Böer.

Das neue Ambulanzzentrum, welches den an seine Belastungsgrenzen stoßenden bisherigen ambulanten Bereich ersetzen soll, ist als eingeschossiger moderner Anbau an den Südflügel des Klinikgebäudes geplant, welcher in das Zentrum einbezogen wird. Die Bauphase soll vom Frühjahr 2018 bis ins erste Quartal 2019 dauern.

Der Um- und Neubau des Ambulanzzentrums reiht sich laut Geschäftsführer Jörg Ruppert in eine Vielzahl von Investitionen, die seit dem Jahr 2014 erfolgten, ein: „Insgesamt wurden Mittel in Höhe von circa acht Millionen Euro investiert. Projekte wie die Sanierung des OP-Traktes, der Sterilisationsabteilung sowie der Intensivstation, der Einbau eines Blockheizkraftwerkes, die Modernisierung der Küche und die Umsetzung von kostenfreiem WLAN auf dem Gelände des Orthopädischen Zentrums wurden bereits realisiert.“