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| 16:24 Uhr

Straßenbau
Lückenschluss beim Grenzzubringer

Der zweite Bauabschnitt an der S 127n ist begonnen. Zunächst wird die Staatsstraße nördlich von Weißkeißel halbseitig gesperrt. Mitarbeiter einer Firma aus Groß Kölzig schaffen durch das Herausreißen von Baumstubben Baufreiheit für eine Ersatzstraße.
Der zweite Bauabschnitt an der S 127n ist begonnen. Zunächst wird die Staatsstraße nördlich von Weißkeißel halbseitig gesperrt. Mitarbeiter einer Firma aus Groß Kölzig schaffen durch das Herausreißen von Baumstubben Baufreiheit für eine Ersatzstraße. FOTO: Joachim Rehle
Weißkeißel. Der Baustart für den zweiten Abschnitt der S 127 n ist nun erfolgt.

Die Einrichtung der Baustelle in den zurückliegenden Tagen war ein sichtbares Zeichen dafür, dass es nun mit dem Lückenschluss des Grenzzubringers in Weißkeißel ernst wird.

In dieser Woche haben die ersten Arbeiten für den Neubau des zweiten Bauabschnitts der S 127 n begonnen, teilt das Landesamt für Straßenbau- und Verkehr (Lasuv) mit. Konkret geht es um den Abschnitt von Weißkeißel über Kaupen bis zur Kreuzung S 127 Sagar-Grenzübergang nach Polen.

Die Staatsstraße wird demnach auf der Länge von 2,2 Kilometern auf einer Breite von 7,50 Metern ausgebaut. Die Kreuzung am Bauende der S 127 n wird als Kreisverkehr mit einem Außenradius von 20 Metern gestaltet, kündigt das Lasuv an. Die Kreisfahrbahn sei sieben Meter breit. Zudem entstehen eine neue Brücke über den Floßgraben und ein Kleintierdurchlass neu.

Laut Lasuv werden bis Ende Juni außerdem archäologische Untersuchungen absolviert und die provisorischen Umfahrungen errichtet. Über diese wird der Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Allerdings wird beim Bau des Kreisverkehrs eine Vollsperrung in Richtung Sagar über den Zeitraum von drei Monaten erforderlich sein. Das Lasuv will darüber rechtzeitig informieren, kündigte die Behörde an. Derzeit ist die Rede davon, dass die Vollsperrung ab Anfang Juli erfolgen könnte.

Laut Pressesprecherin Isabel Siebert rechnet die Landesbehörde mit Baukosten in Höhe von 4,4 Millionen Euro. Das Vorhaben werde vom Freistaat Sachsen vollkommen finanziert.

Die Grenzbrücke war im Dezember 2011 eröffnet worden. Seitdem fehlt der Ausbau des zweiten Straßenabschnitts und war immer wieder Thema in der Region.