Auf die Reporterfrage, weshalb er dafür tschechisches Bier und nicht heimisches kauft, konterte Jurk mit einer Gegenfrage: „Weshalb nehmen Sie nicht Bier von hier? Ich pflege zumindest Nach barschaftsbe ziehun gen . . .“ Der von Jurk Angesprochene schämte sich kurz seiner Wahl - er hatte Bier von Fußball-Auswahl und Tatort-Werbung.
D ort an der Saschowawiese, wo der Minister Bier kaufte, ist Veronika Stüwe Leiterin eines Marktes, der jeden Tag ein bisschen besser sein möchte. Sie outete sich kürzlich gegenüber ihren Kolleginnen als ausgesprochener Fan des Schlagerbarden Roland Kaiser. Als der vor wenigen Tagen am Dresdner Elbufer Hof vor Tausenden Fans hielt, wäre sie gern anwesend gewesen. Ging aber nicht.
Die berufliche Weißwasseranerin, daheim ist sie in der Zuse-Stadt Hoyerswerda, hatte just zu diesem Zeitpunkt Dorffest in Dörgenhausen. „Lokal geht vor“ , so Frau Stüwe.
E rstaunlich gelassen bleibt dieser Tage Henry Domke angesichts des Baustellen-Höllenlärms vor seinem Geschäft an der Bautzener Straße in Weißwasser. „Da müssen wir durch“ , meint der Ex-Eishockeyspieler aus Weißwasser, dessen Jeans-Fachgeschäft durch den Straßenneubau gegenwärtig in Mitleidenschaft gezogen wird. „Hinterher wird alles besser“ , sagt er als Optimist.
F ußballprofi ist Stefan Beil noch nicht, aber ein engagierter Kicker beim Bezirksligisten Grün-Weiß Weißwasser. Heute spielt er mit dem Team daheim gegen Blau-Weiß Freital. Wochentags arbeitet der Stürmer im väterlichen Handwerksbetrieb mit. So auch jüngst bei einer Aktion an der Rothenburger Straße in Weißwasser, als ein Hauswasseranschluss erneuert werden muss te.
O berstleutnant bei der Bundeswehr ist Wilfried Donath, der ansonsten in Kromlau beheimatet ist. 1969 hat er in Weißwasser das Abitur gebaut.
Seine militärische Laufbahn begann nach der Offizierschule auf dem Flugplatz in Rothenburg. Die absehbare Zeit bis zum Ruhestand wird Donath wie seit etlicher Zeit schon unweit davon - in Weißkeißel - absolvieren.
S eit Anfang der Woche hieß es vonseiten der Wetterfrösche immer wieder: Der Sommer kommt endlich zurück. Das gestrige Wetter sorgte bei Marianne Harzbecher , Geschäftsführerin des Fördervereins Fürst-Pückler-Region, deshalb auch wieder für Kopfschütteln: „Ich denke, es sollen 27 Grad werden. Wahrscheinlich elf Vormittag und 16 Nachmittag“ , sagte sie.